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Filme > 2012 > Haus der Sünde
L'Apollonide - Souvenirs de la maison close
Haus der Sünde
 
Genre:Drama
Kinostart:19. April 2012
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:125 Minuten
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:NFP / Filmwelt
 
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Mitwirkende
Stab: Bertrand Bonello und Kristina Larsen (Produktion), Bertrand Bonello (Regie, Drehbuch und Musik), Josée Deshaies (Kamera) und Fabrice Rouaud (Schnitt). Darsteller: Hafsia Herzi (Samira), Céline Sallette (Clotilde), Jasmine Trinca (Julie), Adèle Haenel (Léa), Alice Barnole (Madeleine), Iliana Zabeth (Pauline), Noémie Lvovsky (Marie-France), Xavier Beauvois, Louis-Do de Lencquesaing, Esther Garrel, Joanna Grudzinska, Pauline Jacquard, Laurent Lacotte, Judith Lou Levy, Jacques Nolot und Maïa Sandoz.
Inhalt
Paris, um die Jahrhundertwende 1900. Im Apollonide, einem luxuriösen Edelbordell, suchen Männer aus besseren Kreisen nach Zerstreuung und leben dort ihre Fantasien aus. Zwölf junge Frauen sollen ihnen nachts ihre Wünsche erfüllen. Die Mädchen sind schön, verführerisch und den Männern dienstbar. Tagsüber schlafen sie aus, leben bescheiden in ihren Wohnkammern und bereiten sich wieder auf die nächste Nacht vor. Unter dem strengen Regime von Madame haben es die Mädchen noch relativ... gut. Aber die meisten sind bei ihr hoch verschuldet, und die Chancen auf ein normales bürgerliches Leben sind gering. Bei aller Lebensfreude und Solidarität untereinander sind die Frauen an das „Haus der Sünde“ gebunden. Ständig droht die Gefahr, sich mit der Syphilis anzustecken, und jeden Tag sind die Mädchen den Fantasien ihrer Freier ausgeliefert. So ist ein gemeinsamer Ausflug aufs Land ebenso selten wie befreiend. Die Mädchen träumen davon, aussteigen zu können oder hoffen, dass einer der Kunden sie freikauft. Als die erst 15-jährige Pauline neu in das Haus kommt, brechen Spannungen auf. Auch die Politik mischt sich immer mehr ein: Mit Beginn des neuen Jahrhunderts sollen alle Freudenhäuser in Paris geschlossen werden. Auf einem von einer melancholischen Stimmung getragenen Maskenball nehmen die Prostituierten und ihre Stammkunden Abschied voneinander. Dabei gilt es auch noch, eine offene Rechnung mit einem der Freier zu begleichen… mehr.
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