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Filme > 2013 > Oben ist es still
Boven is het stil
Oben ist es still
 
Genre:Drama / Gay
Kinostart:13. Juni 2013
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:91 Minuten
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Drehzeit:März bis Mai 2012
Verleih:Salzgeber
 
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Mitwirkende
Stab: Nanouk Leopold (Regie und Drehbuch), Gerbrand Bakker (Roman „Oben ist es still“ (2006)), Stienette Bosklopper und Els Vandevorst (Produktion), Frank van den Eeden (Kamera), Katharina Wartena (Schnitt) und Paul M. van Brugge (Musik). Darsteller: Jeroen Willems (Helmer), Henri Garcin (Vater), Martijn Lakemeier (Henk), Wim Opbrouck (Milchfahrer), Lies Visschedijk (Ada), Job Steenman (Ronald), Xander Steenman (Teun) und Aat Ceelen (Viehhändler).
Inhalt
Helmer lebt allein mit seinem alten Vater auf einem Bauernhof in Zeeland. 50 Kühe, ein paar Schafe, zwei Esel. Nach dem Tod des Bruders ist das alles an ihm hängen geblieben. Jetzt, mit Mitte fünfzig, fasst Helmer den Entschluss, sein eigenes Leben zu beginnen. Er bringt den Vater, der nicht sterben will, ins obere Stockwerk und richtet sich unten neu ein. Doch die ungelebten Träume wird er nicht so ohne Weiteres los. Ausführlicher Inhalt.
Trailer
Nutzerkommentare
Trostlos, triste und tief traurig. Bauer Helmer (Jeroen Willems †) pflegt seinen bettlägerigen alten Vater (Henri Garcin). Es ist ein anstrengender Film, der nicht gerade gute Laune aufkommen lässt. Handlungsarmut und Monotonie des Alltags auf einem Bauernhof erfordern Durchhaltevermögen. Die Stille und die Wortlosigkeit sind niederschmetternd. So trist kann das Leben ... sein. Unglaublich. Düstere Bilder transportieren die Story, in der fast nichts passiert. Am Ende stirbt der Vater – eine Erlösung für alle, auch die Zuschauer.
  Als Henk (Martin Lakemeier) als Knecht kurzfristig auf dem Hof arbeitet, outet sich Helmer als Homosexueller. Aber selbst das ist eine äußerst unangenehme eher flüchtige Aktivität. Das Vater – Sohn Verhältnis ist keins. Der falsche Sohn mit dem falschen Vater am falschen Ort. Milchfahrer und Nachbarin sind Figuren aus Eis und Stein, die Kinder seelenlose Engel.
  Bei so viel offener Weite bietet sich eine Fülle von Interpretationen an. Ist Helmer auf der Suche? Was hat der Vater früher gemacht? Gab’s da auch mal eine Mutter? Vegetiert Helmer schon immer so vor sich hin? Der Film wirft viele Fragen auf. Antworten gibt er keine. Die Kamera sitzt Helmer ständig im Nacken und wir schauen nur zu, getrieben von Schüttelfrost und Gänsehaut. Es ist nicht nur oben still, wo der Vater gestorben ist, sondern im ganzen Film ist es unheimlich still. Totenstill. Furchterregend gut. Ein Festival Film eben.
mehr. (1,5 Sterne/ZM/19.10.16)
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Action:0,95 Sterne(1)
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Story:1 Sterne(1)
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