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Filme > 2014 > Planet der Affen - Revolution
Dawn of the Planet of the Apes
Planet der Affen - Revolution
 
Genre:Science Fiction
Kinostart:7. August 2014
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:131 Minuten
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Aufnahmeverfahren:3D
Drehbeginn:Mai 2013
Verleih:Twentieth Century Fox
 
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Mitwirkende
Stab: Matt Reeves (Regie), Mark Bomback, Rick Jaffa und Amanda Silver (Drehbuch), Rick Jaffa, Amanda Silver, Peter Chernin und Dylan Clark (Produktion), Pierre Boulle (Buch "Planet der Affen" (1963)), Michael Seresin (Kamera), William Hoy und Stan Salfas (Schnitt) und Michael Giacchino (Musik). Darsteller: Andy Serkis (Caesar), Jason Clarke (Malcolm), Gary Oldman (Dreyfus), Keri Russell (Ellie), ... Toby Kebbell (Koba), Kodi Smit-McPhee (Alexander), Kirk Acevedo (Carver), Terry Notary (Rocket), Karin Konoval (Maurice), Judy Greer (Cornelia), Jon Eyez (Foster), Enrique Murciano (Kemp), Larramie Doc Shaw (Ash), Lee Ross (Grey), Keir O'Donnell (Finney), Kevin Rankin (McVeigh) und Jocko Sims (Werner). mehr.
Inhalt
Der vor zehn Jahren freigesetzte Virus hat den größten Teil der Menschheit ausgerottet und die wenigen Überlebenden hausen in städtischen Ruinen, die von ihrer einstigen Zivilisation übrig geblieben sind. Während einer Expedition in den Wald trifft eine Gruppe um Malcolm auf ein intelligentes Volk der Affen, das dort unter der Führung von Caesar lebt. Malcolm und Ellie erkennen, dass diese wie auch die Menschen nur verteidigen wollen, was ihnen wichtig ist: ihre Heimat, ihre Familien... und ihre Freiheit. Gemeinsam plädieren sie für gegenseitiges Verständnis und erwirken ein Friedensabkommen, welches jedoch von kurzer Dauer ist. Für Dreyfus sind die Affen schuld am Virus und damit die erklärten Feinde. Er findet zahlreiche Anhänger, die vor Gewalt nicht zurückschrecken. Ein letzter Eklat scheint unausweichlich – es kommt zum Kampf, der die Vorherrschaft über die Erde endgültig entscheiden soll. mehr.
weiterführende Informationen
Dieser Film ist eine Fortsetzung von Planet der Affen: Prevolution aus dem Jahr 2011.
Dieser Film hat 2017 Planet der Affen: Survival als Fortsetzung erfahren.
Trailer
Nutzerkommentare
Großes Affentheater. Eins vorweg an alle, die zu jung sind oder ein schlechtes Gedächtnis haben: Die Erstverfilmung vom „Planet der Affen“ aus dem Jahr 1968, ich meine die mit Charlton Heston, ist zu Recht ein Klassiker. – Trotz Charlton Heston. Damals waren die Effekte, die heute in jedem Werbespot überboten werden, atemberaubend und das überraschende ... Ende ein echter Schocker. Das Bild von der halb aus dem Boden ragenden „Miss Liberty“ hat sich, gepaart, mit der daraus abzuleitenden bitteren Erkenntnis', dass wir die Sklaven auf dem Affen-Planeten sind, als stilprägende Ikone ins kulturelle Kollektivgedächtnis eingebrannt. War es doch zugleich Tabubruch als auch Mahnung an eine oder von einer Generation im Umbruch.
  Die drei Fortsetzungen, die in den nächsten vier Jahren folgten, waren mehr schlechte als rechte Versuche, die Schürfrechte an der Goldgrube auszubeuten. Mäßig unterhaltsam und cineastisch nicht der Erwähnung wert. Genauso wie der Versuch von Regie-Exzentriker Tim Burton der Kino-Legende vor 13 Jahren neues Leben einzuhauchen. Damals waren sich Kritiker und Publikum ausnahmsweise mal einig: Dass ging richtig in die Hose. Und selbst Burton gab mehr als einmal zu Protokoll (u.a. in einem Gespräch mit mir), dass dies der dunkelste Punkt seiner Biografie sei und er sich in stillen Momenten wünscht, er hätte es besser gelassen. Und bis auf die Musik (von Danny Elfman) würde man auch wirklich nichts vermissen.
  Als dann vor drei Jahren mit „Planet der Affen: Prevolution“ die Legende noch mal an den Start ging, waren die Erwartungen nicht gerade hoch, dass hier was Großes entstehen könnte. Im Gegenteil, es wurde bereits im Vorfeld von Affentheater geunkt. Aber alle schlimmen Vorahnungen, Zweifel und schlechten Erfahrungen platzen wie Seifenblasen im Monsun schon nach den ersten Film-Minuten. Denn spätestens nach dem Vorspann war klar, dass hier nicht nur erstklassige Unterhaltung auf technischen höchstem Niveau, sondern mehr als nur Effekt-Kino geboten würde. Nämlich eine komplexe Story mit durchaus kritischen Ansätzen. Die Zeit war also reif, dem Publikum mehr als nur sinnlos zelebrierte cineastischen Errungenschaften wie Motion-Capture, CGI und 3D-Effekte inhaltsfrei um die Augen und Ohren zu ballern, sondern in den Dienst einer Geschichte zu stellen, die es wert ist erzählt zu werden.
  Anscheinend hatte man das große allegorische Potential der Story wiederentdeckt, aber diesmal den Kardinalfehler vermieden, ein Remake zu einem Film zu machen, der kein Remake braucht. - Sondern einen komplett neuen Handlungsfaden gesponnen.
  Es wurde und wird also eine eigene Geschichte erzählt, die mit nahezu literarischer Qualität dem Zuschauer den gesellschaftskritischen Spiegel sehr unterhaltsam direkt unter die Nase hielt und auch diesmal wieder hält. Denn mit „Revolution“ wird die Handlung von „Prevolution“ mit einem Zeitsprung von zehn Jahren passgenau fortgesetzt.
  Die Viruspandemie, mit der Teil 1 endete, hat die Götterdämmerung der Menschheit eingeleitet und ein Großteil von ihnen ausgelöscht. Der kärgliche Rest versucht sich in apokalyptischen Stadtruinen irgendwie am Kacken zu halten. Während Affen-Anführer Caesar mit den Seinen in den Wäldern rund um das zerstörte San Francisco ein Zuhause gefunden hat.
  Soweit, so schlecht. Als aber eine menschliche Expedition auf der Suche nach Energiequellen durch das Umland von San Francisco streift, kommt es eher zufällig zur ersten Begegnung nach Jahren, die beiden Seiten die Nähe zu einander bewusst macht. Was natürlich nicht ohne Folgen bleibt.
  Zwar erkennt Expeditionsleiter Malcolm, dass die Affen nicht weniger als die Menschen nur in Frieden leben und ihre Familien in Sicherheit wissen wollen. Doch als Malcolm wieder zuhause ist, muss er feststellen, dass seine Artgenossen zu ängstlich und zu misstrauisch sind, um eine friedliche Koexistenz zu akzeptieren. Denn immer noch glauben nicht wenige, dass die Affen Schuld an dem Virus wären, der in Wahrheit aber aus den Laboren menschlicher Wissenschaftler stammt. Allen voran der Anführer der Überlebendenkolonie, der von Rachegedanken zerfressene Dreyfus (Gary Oldman. Mal wieder ziemlich genial), sieht in den Affen eine tödliche Bedrohung, die es zu vernichten gilt. Dennoch gelingt es Malcolm, ein Friedensabkommen mit Caesar auszuhandeln. Doch leider ist das nicht von Dauer, denn auf beiden Seiten gibt es tiefes Misstrauen und etliche, die auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Und weil es sowohl Affen als auch Menschen nicht leicht fällt, Andersgläubige zu akzeptieren, schlägt nun auf beiden Seiten die Stunde der Intriganten. Und so kommt es zum Kampf um die Vorherrschaft auf der Erde. Nicht zuletzt um die moralische.
  Wie gesagt; Regisseur Matt Reeves nimmt mit "Planet der Affen: Revolution" den Handlungsstrang des Vorgängers da auf, wo der Vorgänger endete und erzählt nun stringent die Story weiter. Und das ohne große Durchhänger was den Erzählfluss angeht. – Was bei einer Laufzeit von 127 Minuten schon bemerkenswert ist. Noch bemerkenswerter ist aber der Umstand, dass man sich nicht alleine auf die beeindruckenden Bilder, den hohen technischen Standard und dem daraus erwachsenen Unterhaltungswert verlässt. Ein Beispiel dafür sind die äffischen Charaktere. Die sind zwar durch perfekte Computer-Grafik und Motion-Capture realistisch wie nie zuvor. Aber das alleine wäre zu wenig gewesen. Doch Dank facettenreicher Charakterisierung und ebensolcher Darstellung (u.a. mal wieder durch den großartigen Andy Serkis) erleben wir, was im herkömmlichen Film nicht möglich gewesen wäre: die perfekte Illusion. Und zwar so perfekt, dass man schon fast bedauert, dass diese Perfektion, die Leistung, die dahinter steckt unsichtbar macht.
  Interessant an der Story ist aber auch die Dualität der Ereignisse. Denn sowohl bei Primaten mit, als auch denen ohne Haare auf dem Rücken herrscht keine Einigkeit darüber, wie mit „Den Anderen“ umzugehen ist. Auf beiden Seiten gibt es sowohl Tauben als auch Falken.
  Die daraus entstehende Polarisierung (weniger nachsichtige Zeitgenossen reden in solchen Fällen gerne von Schwarz-Weiß-Malerei) wird dadurch aufgebrochen, dass die Gut-Böse-Grenze nicht zwischen den Rassen, sondern durch sie hindurch verläuft. Dazu kommt, dass diese narrative Symmetrie zwar eine simple Struktur aufweist, so wie bei einem Schachbrett, aber dadurch die Basis für ein hoch komplexes Spiel liefert (ebenfalls wie bei einem Schachbrett), dass sich den Luxus einer Aussage in Form einer sehr treffenden Gesellschaftssatire leistet.
  Davon mal abgesehen hat sich das Spiegelmotiv als klassisches Stilmittel seit der Antike bewährt. So auch hier.
  Mit einem Einspielergebnis von knapp 500 Millionen Dollar hatte der Vorgänger nicht nur bei den Kritikern großen Anklang gefunden, sondern auch beim Publikum. Was die (zwar eingeplante, aber wie oft werden solche Pläne auch verworfen?) Fortsetzung unausweichlich machte. Und auf den ebenfalls bereits eingeplanten 3. Teil darf man sich nach dieser Vorstellung einfach nur freuen.
  MOV!E D!CK
mehr. (4,25 Sterne/PDi/8.8.14)
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Bewertung
Action:3,6 Sterne(1)
Anspruch:3,95 Sterne(1)
Erotik:0,55 Sterne(1)
Humor:1,65 Sterne(1)
Spannung:3,2 Sterne(1)
Story:3,9 Sterne(1)
Film:4,15 Sterne(1)
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Story:1
Film:1
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