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Filme > 2013 > Rush - Alles für den Sieg
Rush - Alles für den Sieg
 
Genre:Action / Biografie / Drama
Kinostart:3. Oktober 2013
Kaufstart:28. März 2014
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:123 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Drehzeit:11. Januar bis 11. November 2012
Verleih:Universum
 
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Mitwirkende
Stab: Ron Howard (Regie), Peter Morgan (Drehbuch), Andrew Eaton, Eric Fellner, Brian Oliver, Peter Morgan, Brian Grazer und Ron Howard (Produktion), Anthony Dod Mantle (Kamera), Daniel P. Hanley und Mike Hill (Schnitt) und Hans Zimmer (Musik). Darsteller: Chris Hemsworth (James Hunt), Daniel Brühl (Niki Lauda), Olivia Wilde (Suzy Miller Hunt), Alexandra Maria Lara (Marlene Lauda), Pierfrancesco Favino (Clay Regazzoni), ... Christian McKay (Lord Hesketh), Stephen Mangan (Alastair Caldwell), Julian Rhind-Tutt (Anthony „Bubbles“ Horsley), Alistair Petrie (Stirling Moss), David Calder (Louis Stanley), Natalie Dormer (Krankenschwester Gemma), Colin Stinton (Teddy Mayer), Ilario Calvo (Luca Di Montezemolo), Patrick Baladi (John Hogan), Tom Wlaschiha (Harald Ertl), Joséphine de la Baume (Agnes Bonnet), Geoffrey Streatfield (Peter Hunt) und Hans-Eckart Eckhardt (Laudas Großvater). mehr.
Inhalt
Zwei Leben auf der Überholspur: Anfang der 70er Jahre kämpfen die höchst unterschiedlichen Rivalen Niki Lauda und James Hunt um den Aufstieg in den Rennfahrer-Olymp. Während der disziplinierte Lauda ehrgeizig an seiner Karriere feilt, stürzt sich Naturtalent Hunt ins glamouröse Jetset-Leben. Ihre Rivalitäten tragen sie nicht nur in spektakulären Rennen aus, sondern auch in heftigen Wortgefechten jenseits der Rennbahn. Immer wieder heißt es: Hunt gegen Lauda – der Rockstar und... Playboy der Formel 1, verheiratet mit dem erfolgreichsten Model seiner Generation, Suzy Miller, gegen den messerscharfen Strategen und Perfektionisten. Bis zum legendären Rennen 1976 am Nürburgring, der gefährlichsten aller Rennstrecken, steht Lauda auf dem ersten Tabellenplatz. Doch auf regennasser Fahrbahn baut er einen dramatischen Crash, seine Frau Marlene bangt um sein Leben. Mit schier übermenschlichem Willen kämpft er sich zurück und tritt nur wenige Wochen später zu einem erneuten Showdown mit Hunt in Japan an. Wieder regnet es stark, das Rennen soll abgebrochen werden, doch beide Rivalen liefern sich ein atemberaubendes Duell… mehr.
weiterführende Informationen
1975 wurde der österreichische Rennfahrer Niki Lauda in einem Ferrari Weltmeister der Formel 1 und beendete einen Lauf von Ford, der sieben Jahre angehalten hatte.
  Die unglaubliche Saison von 1976
  In ihrer frühen Phase ließ die Rennsaison 1976 nicht erahnen, dass sich zwischen den zwei erbitterten Konkurrenten ein denkwürdiges Drama entfesseln würde. Der Titelverteidiger Niki Lauda errang in seinem Ferrari in den ersten neun Rennen sechs ... Siege und gewann die Großen Preise von Brasilien, Südafrika, Belgien, Monaco und Großbritannien. Bei den Formel-1-Rennen in Spanien und den Vereinigten Staaten stand er als jeweils Zweitplatzierter und in Schweden als Dritter auch jeweils auf dem Siegertreppchen.
  Nach der Hälfte der Saison (also nach acht Rennen) war der Punkteabstand, den sich Lauda und Ferrari erfahren hatten, nahezu uneinholbar. Der Nächstplatzierte lag mehr als die doppelte Punktzahl hinter dem Champion. Während Lauda nach Belieben dominierte, haderte James Hunt – der Pilot, der sich schließlich als sein ärgster Konkurrent erweisen sollte – mit dem Schicksal. In seinem ersten Jahr als Fahrer für McLaren schied er bei vier der ersten sechs Rennen aus.
  Selbst wenn er gewann, wurde Hunt von Kontroversen verfolgt. Obwohl er Niki Lauda beim vierten Rennen, beim spanischen Grand Prix, auf der Zielgeraden bezwang, wurde Hunt schließlich von den Offiziellen nach dem Rennen disqualifiziert. Sie entschieden, dass sein Marlboro McLaren-Ford M23 zu breit war. McLaren legte Protest ein und argumentierte, die Diskrepanz rühre daher, dass die Reifen während des Rennens größer geworden waren. McLaren bekam schließlich Recht, aber erst nach zwei Monaten Streitigkeiten wurden Hunt die Punkte wieder gutgeschrieben.
  Hunt gewann das achte Rennen, den Großen Preis von Frankreich, nachdem Lauda wegen Reifenproblemen aufgeben musste. Zu diesem Zeitpunkt war es das einzige Rennen, das der Österreicher nicht bis zu Ende gefahren hatte.
  Nach seinem Triumph in Frankreich kehrte Hunt als Held in seine Heimat zurück, um als Favorit beim Großen Preis von Großbritannien in Brands Hatch ins Rennen zu gehen. Lauda versetzte der Stimmung der britischen Anhänger allerdings erst einmal einen Dämpfer, als er die Pole Position ergatterte und die erste Hälfte des Rennens mühelos dominierte. 15 Minuten vor Ende des Rennens machten sich allerdings Probleme mit der Gangschaltung bemerkbar. Hunt übernahm die Führung – das Publikum rastete aus vor Begeisterung. Hunt gewann das Rennen, Lauda ging als Zweiter durchs Ziel.
  Aber wieder schlug eine Kontroverse Hunt ein Schnippchen. Der Große Preis von England musste nach einer Karambolage nach der ersten Runde zunächst abgebrochen und dann wieder neu gestartet werden. Clay Regazzoni, Laudas Teamgefährte bei Ferrari, hatte Lauda sofort nach dem Start attackiert. Ihre Wagen berührten sich. Regazzoni geriet ins Schleudern und sein Wagen wurde von Hunt und Jacques Lafitte getroffen. Obwohl der Rest des Feldes sicher passieren konnte, sorgten die Trümmer auf der Fahrbahn dafür, dass das Rennen noch einmal neu gestartet werden musste.
  Hunt sprang für den Neustart in den Ersatzwagen seiner Mannschaft – wie auch Lafitte und Regazzoni, doch sie wurden umgehend disqualifiziert. Nach dem Rennen legten Ferrari und zwei weitere Rennställe Protest gegen Hunts Sieg in einem Ersatzwagen ein. McLaren beharrte darauf, dass die gängigen Neustartregeln nicht gültig waren, weil keine komplette Runde absolviert worden sei. Die Formel-1-Offiziellen gaben dem Ferrari-Protest Recht, nahmen Hunt den Sieg weg und erklärten Lauda zum offiziellen Sieger des Rennens.
  Vor dem zehnten Rennen der Saison, dem Großen Preis von Deutschland, war Hunt ein bisschen näher an Lauda herangekommen, aber er lag immer noch satte 23 Punkte hinter dem Kontrahenten – sieben Rennen vor Abschluss der Meisterschaft. Es hätte schon mit dem Teufel zugehen müssen, Lauda seinen zweiten Weltmeisterschaftstitel streitig zu machen.
  All das änderte sich in Deutschland.
  Konfrontation mit dem Tod am Nürburgring
  Obwohl die Formel 1 bereits in den Sechzigerjahren damit begonnen hatte, stringentere Sicherheitsinnovationen zu etablieren, wurden diese Maßnahmen häufig von den technologischen Entwicklungen überholt, die es den Autos erlaubten, immer noch schneller zu fahren. In den ersten 56 Jahren des Sports waren im Schnitt drei Fahrer pro Jahr ums Leben gekommen. Von 1965 bis 1975 verloren insgesamt 13 Formel-1-Fahrer ihr Leben bei Unfällen auf der Rennstrecke.
  Keine Kurve auf den Rennkursen weltweit war berüchtigter als die Nordschleife am Nürburgring. Die Formel-1-Legende Jackie Stewart gab der Strecke nicht von ungefähr den Spitznamen "die grüne Hölle". Eingebettet in die Berge der Eiffel etwa 100 Kilometer südlich von Köln, ist der "Ring" oft feucht, trüb oder neblig. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Wetterbedingungen an verschiedenen Punkten der Strecke variieren. Die 28 Kilometer lange, von Bäumen gesäumte Strecke hat unglaubliche 177 Kurven.
  Lauda, einer der engagiertesten Fürsprecher des Sports bezüglich Fahrersicherheit, machte kein Hehl aus seiner Abneigung, am Nürburgring an den Start zu gehen. Bei einem Fahrertreffen im Frühjahr 1976 schlug er einen Fahrerboykott des Nürburgring vor, wurde aber überstimmt. Auf Betreiben von Jackie Stewart hatten die Verantwortlichen von 1974 bis 1976 zwar beträchtliche Summen Geld in die Verbesserung der Sicherheit mit Hilfe von Zäunen und Leitplanken gesteckt. Dennoch galt der "Ring" weiterhin als brandgefährlicher Rennkurs.
  "Die Probleme, die vom Nürburgring ausgingen, waren augenfällig", schrieb Lauda später in seiner Autobiographie "Meine Story". "Die Streckenführung machte ihn zum schwierigsten Kurs, den man sich vorstellen konnte. Es war im Grunde ein Ding der Unmöglichkeit, die Strecke in ihrer Gänze sicher zu gestalten."
  Trotz seiner Vorbehalte qualifizierte sich Lauda dafür, unmittelbar hinter Hunt als Zweitplatzierter in den Großen Preis von Deutschland 1976 zu gehen. Am Morgen des Rennens am 1. August 1976 war die Wettervorhersage für den Nürburgring wie so oft unklar. Kurz vor dem Start des Rennens begann es zu regnen, und die meisten Teams wechselten ihre Reifen entsprechend. Rückblickend erwies sich das als strategischer Fehler, denn der Regen hörte auf, und ein steifer Wind sorgte dafür, dass der Asphalt schnell trocknete.
  Laudas Start ins Rennen war schwach, schnell lag er weit hinter der Spitzengruppe. Er erinnert sich noch an einen Boxenstopp, um die Reifen wieder zu wechseln. Es ist seine letzte Erinnerung an das Rennen. Als er auf eine Kurve zufuhr, brach eine Gelenkstange seines Ferrari. Das Auto stellte sich seitlich, rammte in die Böschung, hob ab und knallte wieder auf die Strecke.
  Dem ersten Wagen dahinter gelang es noch, Lauda und den Trümmern auszuweichen. Das zweite Rennauto, gesteuert von Brett Lunger, raste jedoch in Laudas Wagen, der zu brennen begann. Das nächste Auto, gesteuert von Harald Ertl, rammte in die beiden Wagen vor ihm. Lunger und Ertl blieben unverletzt, aber Laudas Auto ging in Flammen auf. Mehrere Fahrer, unter ihnen Lunger und Ertl, versuchten mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, Lauda aus dem brennenden Vehikel zu retten. Schließlich gelang es ihnen, Lauda zu befreien und in Sicherheit zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er allerdings bereits lebensgefährliche Verbrennungen erlitten.
  Lauda wurde in die Intensivstation in Mannheim ausgeflogen. Dort arbeitete eine Gruppe von sechs Ärzten und 34 Krankenschwestern unermüdlich daran, Laudas Leben zu retten. Er hatte Verbrennungen dritten Grades an Kopf und Handgelenken erlitten, mehrere gebrochene Rippen, ein gebrochenes Schlüsselbein und Jochbein. Noch besorgniserregender war indes die Beschädigung seiner Lunge, weil er die Giftgase der Feuerlöscher eingeatmet hatte, mit denen man gegen das Feuer an der Unfallstelle vorgegangen war.
  Obwohl Hunt den Großen Preis von Deutschland gewann, gehörten die Schlagzeilen der Tageszeitungen am nächsten Tag Laudas Unfall und dem verzweifelten Überlebenskampf des Formel-1-Champions. Vier Tage lang schwebte Lauda in Lebensgefahr.
  Aber Lauda gab nicht auf. Weil er zu diesem Zeitpunkt fast völlig blind war, konzentrierte er sich auf Stimmen, um bei Bewusstsein zu bleiben. Nach seiner Heilung begann er sofort, seine Rückkehr in die Formel 1 zu planen – noch in derselben Saison. Mit einem Therapeuten als ständigen Begleiter trainierte er jeden Tag zwölf Stunden lang. "Ich habe mich schnell von der Verletzung meiner inneren Organe erholt", schrieb Lauda. "Meine oberflächlichen Verletzungen erwiesen sich allerdings als komplizierter."
  Da waren nicht nur die schweren Verbrennungen in Laudas Gesicht. Seine Augenlider waren weggebrannt. Schönheitschirurgen hatten unterschiedliche Ansichten über die von ihm gewählte Therapie, aber Lauda beharrte auf einen Schweizer Chirurgen, der Haut hinter seinen Ohren abschnitt, um neue Augenlider daraus zu formen.
  Hunt schiebt sich nach vorn, Lauda kehrt zurück
  Während Lauda pausieren musste, sammelte Hunt Punkte und verkürzte den Abstand zu seinem Konkurrenten zusehends. Er sicherte sich die Pole für den Großen Preis von Österreich und belegte im Rennen Platz vier. Auf Österreich folgte ein Triumph beim Großen Preis der Niederlande. Damit war Laudas Vorsprung auf zwei Punkte zusammengeschrumpft. Er hatte 58 Punkte, Hunt 56 Punkte. Vier Rennen standen noch aus. Da es unmöglich erschien, dass Lauda noch einmal ins Geschehen eingreifen würde, sah alles danach aus, dass Hunt Weltmeister werden würde.
  Dann kam die unfassbare Nachricht aus Laudas Lager: Der amtierende Weltmeister hatte vor, schon beim Großen Preis von Italien am 12. September 1976 wieder ins Geschehen einzugreifen – gerade einmal sechs Wochen nach dem Unfall, der ihn beinahe das Leben gekostet hätte. Es kam einem Wunder gleich, dass Lauda in Italien von der fünften Position ins Rennen ging und es als Viertplatzierter beenden konnte. Es gelang ihm sogar, seinen Vorsprung auf Hunt wieder auszubauen, nachdem dieser bereits bei der Qualifikation Probleme hatte und das Rennen schließlich nicht beenden konnte.
  Aber Hunt schlug zurück. Er gewann die Großen Preise von Kanada und der Vereinigten Staaten, während Lauda sich mit den Plätzen acht beziehungsweise drei begnügen musste. Zwischenzeitlich entzog die Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) die Punkte für Hunts Triumph in England am 18. Juli. Nun hatte Lauda wieder einen Vorsprung von drei Punkten, 68:65. Das letzte Rennen der Saison, der Große Preis von Japan, musste also über die Weltmeisterschaft entscheiden.
  Obwohl Hunt immer noch hinter Lauda platziert war, galt der attraktive junge Brite zu diesem Zeitpunkt als heißester Fahrer im Rennzirkus. Lauda mochte vier der ersten sechs Rennen des Jahres gewonnen haben, aber Hunt ging bei den letzten sechs Rennen viermal als Sieger durchs Ziel.
  In Japan qualifizierten sich Hunt und Lauda als Zweiter beziehungsweise Dritter für das Rennen. Die Pole Position ging an Mario Andretti. Lauda hatte einen triftigen Grund, sich den Kopf über die Wettervorhersage zu zerbrechen. Er wusste, dass Hunts Wagen bei Regenwetter einen klaren Vorteil auf einer nassen Strecke hatte. Er machte sich außerdem Sorgen über seine nach wie vor beeinträchtigten Augen, weil er nicht wusste, wie gut er bei Regen würde sehen können.
  Laudas schlimmste Befürchtungen trafen ein, als sich in der Nacht vor dem Rennen ein sintflutartiger Wolkenbruch über dem Fuji International Speedway entlud und sich am Renntag zum Regen auch noch Nebel gesellte. Hunt und Lauda, die beide Mitglieder des Komitees für Fahrersicherheit waren, plädierten dafür, das Rennen zu verschieben. Ihre Bitten blieben jedoch ungehört. Zwar wurde der Start um 100 Minuten verschoben, aber das Rennen fand ansonsten statt wie geplant.
  Hunt erwischte den besseren Start, während Lauda bald zurückfiel. Nach zwei Runden lenkte Lauda seinen Wagen in die Box und schaltete den Motor aus. "Es ist zu gefährlich", sagte der Österreicher.
  Der Brite führte 61 von 73 Runden und rutschte dann hinter Andretti und Patrick Depailler auf Platz drei. Dafür sicherte er sich in der Endabrechnung vier Punkte und gewann die Weltmeisterschaft – mit einem Punkt Vorsprung vor Niki Lauda. Der Triumph kam für Hunt völlig überraschend: Nach einem Boxenstop spät im Rennen hatte er den Überblick verloren, auf welchem Platz er gerade fuhr.
  "Ich denke, es war eine unglaublich mutige Entscheidung von Niki, aus dem Rennen auszusteigen. Ich kann mir vorstellen, wie er sich gefühlt haben muss", erzählte Hunt später der Sports Illustrated. "Unter den Umständen war er wirklich wagemutig. Um der Wahrheit Genüge zu tun, muss ich sagen, dass das Rennen unter den Umständen niemals hätte gestartet werden dürfen. Nikis Entschluss, nicht weiter fahren zu wollen, ist absolut nachvollziehbar. Wer hätte in seiner Situation, nach dem Unfall am Nürburgring und all dem, nicht dieselbe Entscheidung getroffen?"
  Lauda verließ die Rennstrecke umgehend. Der zu erwartende Medientrubel nach dem Rennen wäre emotional zu überwältigend für ihn gewesen. Selbst Jahre später bereute er seine damalige Entscheidung nur bedingt: "Ich sehe den Verlust der Meisterschaft 1976 heute anders, als ich es damals tat, aber ich mache keinen Rückzieher von meiner Entscheidung. Wenn ich am entscheidenden Moment etwas weniger angespannt gewesen wäre, wenn ich es locker genommen hätte und einfach versucht hätte, die nötigen Punkte für die Meisterschaft zu erreichen, dann könnte ich heute auf vier Weltmeistertitel zurückblicken anstatt auf drei. Aber ich will ganz ehrlich sein: Das ist mir egal."
  Das Ende einer Ära
  Lauda kehrte 1977 zur Formel 1 zurück und sicherte sich die Weltmeisterschaft in diesem Jahr im Ferrari. Es ist aber das Jahr 1976, das sich auch Jahrzehnte später in das Gedächtnis von Autosportfans weltweit eingebrannt hat. Später wechselte Niki Lauda zu McLaren und gewann schließlich 1984 seinen dritten Titel mit einem halben Punkt Vorsprung vor seinem Teamkollegen Alain Prost. Nach der Saison 1985 zog sich Lauda vom aktiven Rennsport zurück.
  Die schweren Verbrennungen am Kopf, die er 1976 bei seinem Unfall in Deutschland erlitten hatte, haben extreme Narben bei Lauda hinterlassen. Er verlor fast sein ganzes rechtes Ohr sowie sein Haar auf der rechten Seite des Kopfes, seine Augenbrauen und seine Augenlider. Er unterzog sich wiederherstellender Operationen, um seine Lider zu ersetzen und die neuen Lider wieder normal funktionieren zu lassen. Er hatte aber nie das Bedürfnis, weitere plastische Chirurgie über sich ergehen zu lassen. Seit seinem Unfall trägt er stets eine Kappe, um seine Narben am Kopf zu bedecken. Lauda ist der Autor von fünf Büchern und besaß eine eigene Fluggesellschaft, Lauda Air, die er im Dezember 2000 an Austrian Airlines verkaufte.
  Hunts dramatischer Schlagabtausch mit Lauda resultierte im einzigen Weltmeistertitel des britischen Rennfahrers. Nach der Saison 1979 zog sich Hunt vom Rennsport zurück. Viele Jahre arbeitete er als Sportmoderator bei Autorennen für BBC Sports. Außerdem war er Berater junger Fahrer. 1993 starb Hunt an den Folgen eines Herzinfarkts. Er war 45 Jahre alt.
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Trailer
Kritiken
Rivalen der Rennbahn. Rennfilme sind Kassengift. Seit „Tage des Donners“ hat es kein reinrassiger Vertreter des Genres geschafft, das Publikum in die Sitze zu pressen. Dabei beweist die „Fast & Furious“-Reihe, dass die Kombination von Männern und Pferdestärken durchaus reizvoll sein kann, wenn sie temporeich inszeniert ist. Genau das gelingt Ron Howard („Apollo ... 13“) in „Rush“ auf beeindruckende Weise. Als Basis verfügt er allerdings auch über eines der spannendsten Duelle der Renngeschichte: der britische Hitzkopf und Playboy James Hunt und sein biederer, arroganter Kontrahent Niki Lauda steigen gleichzeitig in die Königsklasse des Rennsports auf. Abseits der Formel 1 fahren sie allerdings keine Siege ein und zerstören sich selbst. Gegenseitig retten sie sich mit Hilfe des Treibstoffs ihrer Rivalität.
  Eine geradlinige Geschichte, geradlinig erzählt. Aber Peter Morgans („Die Queen“) Drehbuch räumt den beiden gleichberechtigten Hauptdarstellern viele Möglichkeiten ein, ihre Figuren zu formen. Eine Gelegenheit, die sie dankend annehmen. Chris Hemsworth gefällt als Posterboy und Daniel Brühl überrascht mit authentischer Maske und Akzent auch die US-Kritiker. Ebenso angenehm überraschend wie der Erfolg, den „Rush“ dort in der Startwoche einfahren konnte.
mehr. (4,25 Sterne/lt/6.10.13)
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Bewertung
Action:3,47 Sterne(3)
Anspruch:2,35 Sterne(3)
Erotik:1,9 Sterne(2)
Humor:1,63 Sterne(2)
Spannung:3,85 Sterne(3)
Story:3,7 Sterne(3)
Film:4,06 Sterne(4)
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anspruchsvolle Darstellung von Konkurrenzkampf
Facettenreiche Story
Genial gespielt
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Humor:2
Spannung:3
Story:3
Film:4
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