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Filme > 2013 > Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht
Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht
 
Genre:Drama / Historienfilm
Kinostart:3. Oktober 2013
Freigabe:ab 6 Jahren
Prädikat:besonders wertvoll
Länge:230 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Farbe:schwarz/weiß
Drehzeit:17. April bis 10. August 2012
Verleih:Concorde
 
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Mitwirkende
Stab: Edgar Reitz (Regie), Edgar Reitz und Gert Heidenreich (Drehbuch), Christian Reitz (Produktion), Gernot Roll (Kamera), Uwe Klimmeck (Schnitt) und Michael Riessler (Musik). Darsteller: Jan Dieter Schneider (Jakob Simon), Antonia Bill (Jettchen Niem), Maximilian Scheidt (Gustav Simon), Marita Breuer (Mutter Margarethe Simon), Rüdiger Kriese (Vater Johann Simon), Philine Lembeck (Jettchens Freundin Florinchen), Mélanie Fouché (Jakobs Schwester Lena), Eva Zeidler (Großmutter), ... Reinhard Paulus (Der Unkel), Barbara Philipp (Jettchens Mutter Fr. Niem), Christoph Luser (Jakobs Freund Franz Olm), Rainer Kühn (Dr. Zwirner), Andreas Külzer (Pfarrer Wiegand), Julia Prochnow (Hebamme Sophie), Martin Haberscheidt (Jettchens Vater Fürchtegott Niem), Martin Schleimer (Lenas Mann Walter), Zoé Wolf (Margotchen) und Werner Herzog (Alexander von Humboldt). mehr.
Inhalt
Hunsrück, 1843: Jakob, ein für einen Bauernjungen ungewöhnlich romantisch veranlagter Charakter, träumt sich in eine bessere Welt, in ein Paradies in den Urwäldern Brasiliens. Er schmiedet Pläne, mit seiner großen Liebe, der Tochter einer Edelsteinschleiferfamilie aus seinem Dorf, auszuwandern, unter seltsamen Fremdlingen zu leben, ihre Sprache zu erlernen und große Abenteuer zu erleben. Die Rückkehr seines Bruders Gustav aus dem preußischen Militärdienst gibt den Anstoß zu Ereignissen, die die Liebe zwischen Jakob und Jettchen erschüttern und Jakobs Leben in eine völlig andere Richtung lenken werden.
Trailer
Nutzerkommentare
Die armen Leute von Schabbach. Im Mittelpunkt stehen die Dorfbewohner von Schabbach im Hunsrück. Wir sind Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Not viele Menschen zwang nach Südamerika auszuwandern. Stimmungsvolle s/w Bilder, die gelegentlich pointiert mit Farbtupfern versehen werden, schaffen eine Atmosphäre, die von gemeinsamem Leid und der Kraft des Familienverbandes ... bestimmt wird. Die Laiendarsteller reden Dialekt. So seziert Edgar Reitz mit dokumentarischer Präzision den Alltag der Leute, der von Armut und unterdrückter Lebensfreude geprägt ist. Sogar eine vormärzliche Stimmung kommt auf. Doch es geht letztlich neben Tod und Suizid um die Liebe. Jakob (Jan Dieter Schneider) schreibt die Geschichte des Dorfes auf und verliebt sich in Jettchen (Antonia Bill). Doch die wird von Jakobs Bruder Gustav (Maximilian Scheidt) geschwängert und muss ihn heiraten. Eine Liebesnacht im Wald ist Jakob und Jettchen dennoch vergönnt, bevor diese mit ihrem Mann auswandert. Da feiern die Emotionen fröhliche Urstätt. Das Ambiente des Dorfes wirkt authentisch und nicht gebaut sondern gewachsen. Die beiden Drehbuchautoren Reitz und Heidenreich haben gewissenhaft recherchiert und erwähnen liebevolle Details wie die Indianersprache. So gerät der Zuschauer im Verlauf der dreieinhalb Stunden in einen Sog der Ereignisse, die die Gefühle keineswegs außen vor lassen. Ein Meisterwerk! mehr. (3,5 Sterne/ZM/27.8.15)
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Bewertung
Action:4 Sterne(1)
Anspruch:4,95 Sterne(1)
Erotik:1,05 Sterne(1)
Humor:2,15 Sterne(1)
Spannung:2,95 Sterne(1)
Story:4,9 Sterne(1)
Film:3,55 Sterne(1)
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Anspruch:1
Erotik:1
Humor:1
Spannung:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:7
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