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Filme > 2015 > Herz aus Stahl
Fury
Herz aus Stahl
 
Genre:Kriegsfilm
Kinostart:1. Januar 2015
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:134 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Sony
 
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Inhalt
April, 1945. Während die Alliierten ihren letzten und entscheidenden Vorstoß in den Kriegsschauplatz von Europa wagen, kommandiert ein kampferprobter Army Sergeant namens Wardaddy einen Sherman Panzer und dessen fünfköpfige Besatzung auf einer tödlichen Mission hinter den Feindeslinien. Zahlen- und waffenmäßig weit unterlegen, und mit einem blutigen Anfänger-Rekruten, der ihnen aufgedrängt wurde, an ihrer Seite, müssen sich Wardaddy und seine Männer gegen überwältigend große Widerstände behaupten, als sie heldenhaft versuchen, mitten im Herzen von Nazi-Deutschland zuzuschlagen.
Trailer
Nutzerkommentare
Hier braucht man "Magenwände aus Stahl". April 1945. Also wenige Tage vor dem Ende des 2. Weltkriegs. Der kampferprobte US-Sergeant Wardaddy ist seinem Sherman-Panzer nebst fünfköpfigen Besatzung hinter den feindlichen Linien unterwegs. Gerade kommen sie von einem Himmelfahrtskommando zurück ins Versorgungslager, wo schon Ersatz für den tödlich verletzten Bordschützen wartet.
  Doch ... abgesehen davon, dass das neue Crew-Mitglied zu jung ist, um legal eine Flasche Schnaps zu kaufen, auch hat Norman – so sein Name - nur eine Schnellausbildung an der Schreibmaschine erhalten. So dass die ungeschminkte Brutalität des Kriegs ihn einfach überfordert. Aber wen würde das in seinem Alter nicht?
  Da aber eine Panzerbesatzung ein eingeschworenes Team ist, das immer nur so stark ist, wie sein schwächstes Glied – was hier eindeutig Norman ist – versucht Wardaddy ihn bei jeder sich bietenden Gelegenheit abzuhärten. Und das einzige Mittel, das hilft, ist, sich seine angeborenen menschlichen Regungen, sowie jede Art von Gefühl abzutöten.
  Eine Szene, in der dies zum Ausdruck kommt und die in ihrer Direktheit kaum auszuhalten ist, beschreibt wie Wardaddy seinem jüngsten Schützling einen Revolver in die Hand drückt und ihn auffordert, den gefangen genommenen deutschen Soldaten zu erschießen. Im Krieg, so seine Erklärung, gebe es nun mal nur ein „er oder du – einer müsse sterben“.
  Szenen von dieser Nachdrücklichkeit gibt es reichlich in „Herz aus Stahl“. Und sie konterkarieren die actiongeladenen Bilder, die einen dazu verleiten, dass alles für eine der übliche Heldengeschichten zu halten. Stattdessen verbirgt sich unter der rauen Oberfläche die eigentliche Message des Films. Denn trotz aller offensichtlichen Spannungselemente spürt man den ernsten Willen der Filmemacher, den Krieg so zu zeigen, wie er wirklich ist: Brutal, blutig, schmutzig und frei von Moral. Da ist von Heroismus nix zu sehen. Da geht es ums nackte Überleben … auf allen Seiten … und sei es auf Kosten eines anderen.
  Dass Regisseur David Ayer dazu näher an die unschönen Details als sonst üblich geht, kann man ihm Effekthascherei vorwerfen. Fair ist es aber nicht. Denn Ayer zeigt uns Menschen, die sich mit aller Macht gegen ihre Menschlichkeit wehren müssen, weil sie sie verletzlich machen. Und genau so kriegt er aber auch uns, die wir hier eigentlich nur im bequemen Sessel zuschauen wollen. In dem er unsere Emotionen anstubst, um sie wenig später im Granatenhagel zu pulverisieren.
  Es wäre also deutlich zu kurz gegriffen und auch mächtig kurzsichtig das zu übersehen und „Herz aus Stahl“ nur für einen besonders brutalen Kriegsfilm zu halten. Denn dann wäre er nur ein belangloses Feuerwerk beindruckender Bilder und missverstandenem Heldentums. Aber er ist viel mehr.
  MOV!E D!CK
mehr. (4 Sterne/PDi/2.1.15)
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Action:3,5 Sterne(1)
Anspruch:3,5 Sterne(1)
Erotik:0,35 Sterne(1)
Humor:0,7 Sterne(1)
Spannung:2,95 Sterne(1)
Story:3,35 Sterne(1)
Film:4,05 Sterne(1)
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Anspruch:1
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Story:1
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Summe aller Bewertungen:7
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