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Filme > 2015 > The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben
The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben
 
Genre:Drama / Porträt / Thriller
Kinostart:22. Januar 2015
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:114 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Drehzeit:20. September bis 5. November 2013
Verleih:SquareOne / DCM
 
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Inhalt
England, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs: Der geniale Mathematiker Alan Turing wird vom britischen Geheimdienst engagiert, um - gemeinsam mit einer Gruppe von Code-Spezialisten - den als unentschlüsselbar geltenden Enigma-Code der deutschen Wehrmacht zu knacken. Mit unkonventionellen Methoden und seiner arrogant wirkenden Art macht sich Turing jedoch keine Freunde unter seinen Kollegen und bringt zusätzlich seine Vorgesetzten schnell gegen sich auf: Sie stellen ihm ein Ultimatum.... Nur die junge Mathematikerin Joan Clarke hält zu ihm - sie sieht in ihm eine verwandte Seele, einen Außenseiter, der sich gegen alle Widerstände durchsetzen muss. Während Turing fieberhaft an einer elektrischen Rechenmaschine arbeitet, die Enigma entschlüsseln soll, kommen sich die beiden näher. Doch das Genie Turing hat ein wohl gehütetes Geheimnis. Sollte es an die Öffentlichkeit kommen, wäre sowohl das Enigma-Projekt, als auch Turing persönlich in großer Gefahr... Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Genie und Homo. Natürlich drängt sich der Vergleich zum Vorläufer ENIGMA von Michael Apted auf, der lediglich einen Spionageabwehrfilm des 2. Weltkrieges gemacht hatte. Auch recht spannend, aber doch eher etwas eindimensional. Da steht eine Liebesgeschichte im Vordergrund. Es ist kein echtes Biopic. Strenggenommen ist es Tyldums Film auch nicht. Er ... kreist um drei Themenkomplexe. Neben der Enigma-Story thematisiert er nicht nur die Homosexualität des Genies (außerordentlich Benedict Cumberbatch), sondern vertieft die Problematik, indem er das komplizierte Verhältnis zu Joan Clarke (Keira Knightley) seiner Verlobten, herausarbeitet. Beide verstehen sich in ihrer gemeinsamen Genialität. Ihr Besuch bei ihm am Ende des Films ist einer der tragischen Höhepunkte. Turing wurde einer Hormontherapie unterzogen, bevor er sich das Leben nahm. Im Abspann kommt der Hinweis, dass Homosexualität damals strafbar war.
  Zuvor gab es noch eine zweite entscheidende Erkenntnis und zwar die, dass er die Dechiffriermaschine nicht gleich einsetzen wollte, weil dann ja die Deutschen wüssten, dass England Enigma hat und ihre Nachrichten anders formulieren würden. So scheint es zunächst, dass die Arbeit der letzten Jahre anscheinend umsonst gewesen war. Das geht dann in Richtung lancierte Falschmeldungen. Zwischen vielen falschen Meldungen versteckt sich die richtige.
  Als drittes Phänomen kommt die gottähnliche Stellung der Wissenschaftler in Bletchley Park zur Sprache. Da kommen Bitten und Wünsche auf, weil der eine oder andere Verwandte bei der kämpfenden Truppe hat und dessen Einheit durch Vorwarnung gerettet werden könnte. Und bei aller Tragik sind die Dialoge so geschliffen und teilweise so überdurchschnittlich witzig, dass sie wie ein Palliativ wirken und einen großartigen Film gekonnt abrunden.
mehr. (4 Sterne/ZM/17.2.15)
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Bewertung
Action:3,38 Sterne(2)
Anspruch:3,85 Sterne(2)
Erotik:0,9 Sterne(1)
Humor:2,4 Sterne(2)
Spannung:2,95 Sterne(2)
Story:3,9 Sterne(2)
Film:4,05 Sterne(2)
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Anspruch:2
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