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Filme > 2015 > Run All Night
Run All Night
 
Genre:Action / Thriller
Kinostart:16. April 2015
Downloadstart:20. August 2015
Kaufstart:3. September 2015
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:114 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Warner
 
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Inhalt
Der Brooklyn-Gangster und erfahrene Profi-Killer Jimmy Conlon (Liam Neeson) war einst unter dem Namen Toten­gräber bekannt – aber das ist lange her. Inzwischen nützt ihm seine enge Freund­schaft mit dem Paten Shawn Maguire (Ed Harris) nicht mehr viel: Jimmy ist 55, die Sünden seiner Vergangen­heit holen ihn ein – und zwar in Gestalt jenes verbissenen Detective (Vincent D’Onofrio), der Jimmy seit 30 Jahren dicht auf den Fersen bleibt. In letzter Zeit sieht Jimmy keinen anderen... Ausweg, als seinen Frust im Whiskey zu ertränken.
  Von seinem Sohn Mike (Joel Kinnaman) hat Jimmy schon lange nichts mehr gehört. Doch als Mike auf die Abschuss­liste gerät, muss sich Jimmy für eine Seite entscheiden: Entweder er bleibt der Gangster­familie treu, der er sich angeschlossen hat, oder er steht zu seiner eigent­lichen Familie, die er vor Jahren im Stich gelassen hat. Mike ist auf der Flucht, und vielleicht muss Jimmy die Fehler der Vergangen­heit wett­machen, indem er seinen Sohn vor dem Schicksal bewahrt, das ihm selbst auf jeden Fall bevorsteht: das Rendezvous mit einer Kugel. Ab sofort kann Jimmy sich auf niemanden mehr verlassen – nur eine Nacht bleibt ihm, um sich darüber klar zu werden, wo seine Verantwortung liegt und wie er das Versäumte nachholen kann.
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Trailer
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Familien-Duell. Liam Neeson spielt den in die Jahre gekommenen Profi-Killer Jimmy Conlon, der unter dem Künstlernamen „Totengräber“ vor allem für den ortsansässigen Paten Shawn Maguire tätig ist. Die beiden verbindet aber mehr als nur das Geschäft, sondern auch ihre gemeinsame Jugend im Viertel. Doch während der eine (Shawn) mittlerweile das Leben ... eines schwerreichen, einflussreichen Mannes führt, hat den anderen (Jimmy) seine berufliche Vergangenheit eingeholt. Die Schuld, die er auf sich geladen hat, spürt er jeden Tag. Spätestens, wenn er morgens mit einem Kater wach wird, der so groß ist, dass ein Rüssel nicht weiter auffallen würde.
  Sein Jugendfreund und ehemaliger Arbeitgeber hält ihn wohlwollend mit einer Betriebsrente auf Goodwill-Basis über Wasser. Mal ein paar Scheine hier, mal eine Flasche dort.
  Doch die Dämonen, die sich in Jimmy‘s Seele eingenistet haben, können weder Almosen noch Alkohol vertreiben. Am schlimmsten quält ihn, dass ihn sein Sohn Mike aus der Familie verbannt hat. Denn der hat sich konsequent gegen den Fluch seiner Herkunft, nämlich die dunklen Machenschaften, die das Leben in seinem Viertel bestimmen, gestellt. Er will seine Familie, anders als sein Vater, mit ehrlicher Arbeit durchbringen.
  Doch als Mike unverschuldet auf der Abschussliste von Shawn‘s größenwahnsinnigen Sohn gerät, muss sich Jimmy für eine Seite entscheiden. Entweder er bleibt der Gangsterfamilie treu, der er sich angeschlossen hat, oder er steht zu seiner leiblichen Familie, die er schon mal im Stich gelassen und enttäuscht hat.
  Seine Wahl dauert keine Sekunde, dann ist sie entschieden, ausgezählt und umgesetzt. Er rettet Mike das Leben, in dem er den Sohn seines besten Freundes erschießt.
  Und jetzt wird aus „Run All Night“ „Run One Night“. Denn nun sind Jimmy und Mike auf der Flucht vor der Rache des Paten und Jimmy bleibt ihm nur eine Nacht, um die Fehler der Vergangenheit wettmachen, indem er seinen Sohn vor dem Schicksal bewahrt, das ihm unausweichlich bevorsteht: das Rendezvous mit einer Kugel.
  „Run All Night“ ist ein Gangster-Epos von klassischen Dimensionen.
  Zugegeben es erinnert bisweilen an Filme vom Schlag "Road To Perdition" und "Mystic River". Aber das sind ja nun wahrlich nicht die schlechtesten Referenzen. Die klar konstruierte Personen- und Konflikt-Konstellation – dem einen oder anderen mag sie ein wenig zu holzschnittartig ausgefallen sein - ist aber von geometrischer Eleganz: klar und deutlich. Und von zwingender Konsequent, was Aktion und Reaktion angeht.
  Und da man stilistisch eine Kombination aus klassischer "Schwarzer Serie"-Ästhetik und modernsten Sehgewohnheiten gewählt hat, fällt auch die zweistündige Laufzeit nicht negativ auf. Was vielleicht auch daran liegt, dass der Film bis in die Nebenrollen nicht nur prominent, sondern auch hochklassig besetzt ist.
  Und mit Liam Neeson, der seit "Taken" zum Actionstar mutiert ist, hat man für die Hauptrolle einen „richtigen“ Schauspieler, dem es nicht schwer fällt, dem Protagonisten mit all seinen Facetten Glaubwürdigkeit zu verleihen. Das ist nicht unwichtig, da unser "Held" zwischen den extremen Seelenzuständen oszilliert. Zum einen vom Leben für seine nicht zu knappen Verfehlungen sicht- und spürbar gezeichnet; zum anderen mit aller Macht auf der Suche nach einer Gelegenheit zur Sühne.
  Bei aller dramaturgischen Wucht, die durchaus mit biblischen Motiven spielt, ist der Film auch einfach nur ein packender Unterwelt-Thriller, bei dem nicht an Tempo oder Patronen gespart wird.
  MOV!E D!CK
mehr. (4 Sterne/PDi/16.4.15)
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Bewertung
Action:3,6 Sterne(1)
Anspruch:3,95 Sterne(1)
Erotik:0,45 Sterne(1)
Humor:0,6 Sterne(1)
Spannung:2,85 Sterne(1)
Story:3,85 Sterne(1)
Film:4,05 Sterne(1)
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Action:1
Anspruch:1
Erotik:1
Humor:1
Spannung:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:7
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