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Filme > 2015 > Der Babadook
The Babadook
Der Babadook
 
Genre:Drama / Horror
Kinostart:7. Mai 2015
Kaufstart:18. September 2015
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:94 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:capelight pictures / Central
 
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Inhalt
Nach dem tragischen Tod ihres Mannes führt die junge Kranken­schwester Amelia ein zurück­gezogenes Leben mit ihrem Sohn Samuel. Eines Abends liest sie ihm ein Kinder­buch mit dem Titel „Mister Babadook“ vor und Samuel glaubt darin das Monster aus seinen Träumen zu erkennen. Anfangs denkt Amelia, die Furcht des Jungen sei unbegründet. Doch die Gutenacht­geschichte entfaltet bald ihren verstörenden Sog und Amelia wird selbst zunehmend mit unheimlichen Phänomenen konfrontiert. Mit... dem „Babadook“ sickert eine unheilvolle Bedrohung schleichend in das Leben der beiden. Denn wenn er erst einmal da ist, lässt er sich nicht mehr vertreiben. So steht es geschrieben. Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Kritiken
Essie Davis top, Noah Wiseman flop. Horrorfilme funktionieren immer dann am besten, wenn ihr phantastischer Schrecken als Metapher für reales Grauen steht. Auch Regisseurin Jennifer Kent macht davon in „Der Babadook“ cleveren Gebrauch. Hier ist es die Situation der alleinerziehenden Mutter Amelia, die ihr zunehmend über den Kopf wächst. Nicht nur, weil der heranwachsende ... Sohn Samuel ihr Leben bestimmt und es nicht gerade einfach macht, indem er sich zunehmend in Tagträumen verliert. So richtig überfordert ist sie erst, als das grauenerregende Kinderbuch „Der Babadook“ in ihrem Haus auftaucht und ihnen den Schlaf raubt. Darin sucht ein „schwarzer Mann“ die Kinder heim, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Verbrennen hilft nichts, am nächsten Tag liegt es unbeschadet vor der Tür und das Grauen steigert sich ins Unerträgliche.
  Kent macht dabei von der nervenzerfetzenden Tonspur regen Gebrauch. Das Design des Popupbuchs in weiß und viel Schwarz überträgt sich auf die Schatten des klaustrophobischen Heims. Leider ist Noah Wiseman als Sohnemann – vor allem in der deutschen Sprachfassung – nicht nur nervig, sondern auch schauspielerisch ein Totalausfall. Dies wird allerdings von der überragenden Essie Davis in der Rolle der Mutter mühelos aufgefangen. Ihr psychischer Zerfall ist auch körperlich sichtbar und man leidet mit ihr. Jennifer Kent, die auch das Drehbuch verfasste, gelang ein faszinierender Mix aus Sozialdrama und Horror, der auf beiden Ebenen glänzend funktioniert.
mehr. (3,75 Sterne/lt/7.5.15)
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