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Filme > 2015 > Ich seh, ich seh
Goodnight Mommy
Ich seh, ich seh
 
Genre:Thriller
Kinostart:2. Juli 2015
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:100 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Drehzeit:Juli bis September 2013
Verleih:Koch Media / Neue Visionen
 
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Inhalt
In einem abgelegenen, idyllischen Haus am Waldrand genießen die Zwillingsbrüder Lukas und Elias die Sommerferien. Die beiden streunen zwischen Waldsee und Maisfeld umher und können die Ankunft ihrer Mutter kaum erwarten. Als sie jedoch nach einem Unfall aus dem Krankenhaus mit einbandagiertem Gesicht zurückkehrt, sind alle früheren Gewissheiten verschwunden. In der strengen Frau, die nun vor ihnen steht, können sie ihre Mutter kaum wiedererkennen. Schon bald werden sie den Zweifel... nicht mehr los, dass eine Fremde die Kontrolle übernimmt. Während die Mutter versucht, den sich regenden Widerstand zu ersticken, machen sich die Kinder mit der ihnen gebotenen Gründlichkeit daran, die Wahrheit herauszufinden. Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich. mehr.
Trailer
Kritiken
Wie ausgewechselt. Zunächst wirkt alles wie ein Kindheitsidyll. Die Zwillingsbrüder Lukas und Elias toben durch Maisfelder, es gibt Mutproben im See und Abenteuer im Wald. Als sie nach Hause zurückkehren, steht ihre Mutter vor ihnen, doch die Jungs erkennen sie kaum wieder. Nach einem Krankenhausaufenthalt ist ihr Kopf dick bandagiert und auch sonst wirkt ... die unterkühlte Person nicht wie ihre warmherzige Mama, die ihnen vor der Abreise ihr liebstes Schlaflied auf eine Kassette gesungen hatte. Mit strengen Maßnahmen versucht die Mutter den Zweifeln Einhalt zu gebieten, aber Lukas und Elias machen sich daran, herauszufinden, wer da wirklich vor ihnen steht. Dabei setzt das Regieduo Veronika Franz und Severin Fiala auf den Schrecken aus kindlicher Perspektive und komponierte aus kunstvoll arrangierten Bildern einen außergewöhnlichen Vertreter des Genres. »Ich seh, ich seh« zieht seinen Nervenkitzel aus der Realität und lässt viele Deutungen offen. Kindliches Urvertrauen und Mutterliebe werden hier pervertiert. Ist die Mutter vielleicht wirklich eine andere oder ist all das nur Illusion in den Köpfen der Zehnjährigen? Fiala und Franz machen es dem Zuschauer nicht einfach, vielmehr noch war es ihr Anliegen, ihm körperliche Schmerzen zu bereiten, was ihnen vor allem gegen Ende durchaus gelingt. Den Schlag in die Magengrube, den uns Michael Haneke mit seinen Filmen verpasst, vollziehen Fiala und Franz mit dem Eispickel. Das Regiedebüt setzt dabei ganz auf die Faszination des Betrachters an der eigentlich recht einfachen Geschichte, der man aber nie so recht trauen mag. Es überrascht nicht, dass Ulrich Seidl Gefallen an der Idee seiner Lebensgefährtin und Autorin vieler seiner Filme, Veronika Franz, und ihres Co-Regisseurs fand und den Film produzierte. Zurück bleibt ein Schauer, der einen bis weit nach dem Abspann begleitet und wahrlich nichts für zartbesaitete Naturen ist. mehr. (4 Sterne/lt/2.7.15)
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