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Filme > 2015 > Himmelverbot
Himmelverbot
 
Genre:Dokumentarfilm
Kinostart:13. August 2015
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:90 Minuten
Bildformat:16:9
Verleih:W-film
 
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Inhalt
Er sitze lebens­länglich, weil er eine Staats­anwältin erschossen habe. Als „lausigen Juden“ habe sie ihn beschimpft und ihn auf bloßen Verdacht sechs Jahre hinter Gitter gebracht. Das erzählt Gabriel dem Filme­macher Andrei Schwartz, als sie sich bei Dreh­arbeiten im rumänischen Hoch­sicherheits­gefängnis Rahova kennen­lernen. Der Regisseur empfindet Sympathie für den kleinen Mann mit den melancholischen Augen und als Gabriel nach über zwanzig Jahren Haft auf Bewährung entlassen... wird, ist er als Dokumentar­filmer und Freund an dessen Seite.
  Doch die Gespräche zwischen Regisseur und Protagonist führen immer wieder auch zum Anfangs­punkt zurück: dem Mord. Gabriel scheint seine Tat ehrlich zu bereuen und dennoch beschleichen den Filme­macher zunehmend Zweifel, ob er die ganze Wahrheit sagt. Um Licht ins Dunkel zu bringen, trifft Andrei Schwartz schließlich eine folgen­schwere Entscheidung und beantragt Einsicht in die Mordakte.
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Kritiken
Zurück in das normale Leben. Vor zehn Jahren drehte Andrei Schwarz einen Dokumentarfilm über die „Jailbirds“, die Insassen eines rumänischen Gefängnisses und freundete sich mit Gavriel an, der bereits zehn Jahre für den Mord an einer Staatsanwältin einsaß. Oft erzählt der die Geschichte, wie sie ihn einen „lausigen Juden“ genannt hatte und er sie aus Rache tötete. ... Damals sah es so aus, als würde der stille Mann den Knast nie wieder verlassen, doch durch den Beitritt Rumäniens in die EU wird er begnadigt. Der Regisseur begleitet ihn beim Wiedereintritt in die Gesellschaft, zeigt zunächst den Abschied aus der Gemeinschaft der Knastbrüder. Doch den Tränen des Wiedersehens mit seiner Familie weicht bald Ernüchterung. Die Probleme daheim sind erdrückend, jeder vereinsamt für sich allein. Gavriel wünscht sich, wieder „drinnen“ zu sein. Besonders, als die Fragen über die Vergangenheit, über die er nicht gern spricht, immer drängender werden.
  „Himmelverbot“ ist nicht nur ein Film über den Weg zurück in ein normales Leben und die zahlreichen Hindernisse dorthin. Es ist auch eine Studie über die Beziehung eines Regisseurs zu seinem Sujet, die Hoffnungen und persönlichen Enttäuschungen. Wir sind dem subjektiven Blick ausgeliefert, kennen immer nur eine Seite der Geschichte, den begrenzten Blickwinkel des Filmemachers. Mitanzusehen, wie sich diese Beziehung vor unseren Augen entwickelt, entschädigt für einige Längen, die den alltäglichen Stillstand innerhalb der Familie zeigen. Schwarz nimmt sich zudem viel Zeit für den Abschied aus dem Knast, was auch von seiner persönlichen Beziehung zu den Insassen zeugt. Von dem Leben hinter Gittern erzählt auch das faltige Gesicht des Protagonisten, dass in den zehn Jahren sichtlich gealtert ist und die Wahrheit nicht verbergen kann.
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