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Filme > 2015 > Steve Jobs
Steve Jobs
 
Genre:Biografie / Drama
Kinostart:12. November 2015
Kaufstart:24. März 2016
Freigabe:ab 6 Jahren
Prädikat:besonders wertvoll
Länge:123 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Universal
Inhalt
Aufbrausend und dabei doch immer sein Ziel vor Augen – ein Mensch mit Ecken und Kanten. STEVE JOBS nimmt den Zuschauer mit ins Epi­zentrum der digitalen Revolution und beschreibt den Kampf, eine als unmöglich abgetane Vision Wirklichkeit werden zu lassen: ein Computer für jedermann.
  In ständigen kreativen Auseinander­setzungen, die den Zusammen­halt und das gemeinsame Ziel der drei Freunde immer wieder in Frage stellen, erschaffen Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne Apple... und damit die Computer, die die Welt für immer verändern werden.
  Von den ersten Anfängen, der Entwicklung des legendären, alles revolutionierenden Macintosh bis hin zum Neuanfang mit dem iMac im Jahr 1998 - STEVE JOBS erzählt die Geschichte von einem der größten Visionäre unserer Zeit.
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Trailer
Kritiken
IMensch. Ausgerechnet Arthur C. Clarke hat das erste Wort. Der visionäre Autor von »2001«, der einst den Untergang der Menschheit durch kybernetische Intelligenz prophezeite, sagt mal eben in einigen Sätzen das Internet voraus – und das zu einer Zeit, als ein singuläres Rechnersystem noch ganze Lagerhallen füllte. Zehn Jahre später wird der ... Grundstein dafür gelegt, dass seine Prophezeiung heute alltägliche Realität ist.
  Die Geburtsstunde des Macintosh beziehungsweise die Minuten vor seiner Geburt bilden die Eröffnung einer faszinierenden Umsetzung des Wälzers »Steve Jobs«, der Biografie des Apple- Gründers von Walter Isaacson. Es ist der 24. Januar 1984. Kurz bevor Steve Jobs (Michael Fassbender) auf der legendären Konferenz den Mac vorstellen wird. Vom Perfektionismus getrieben, tyrannisiert der Showman seine Umwelt. Alles muss passen: vom Licht über die Notausgänge bis hin zum elektronischen »Hello« des Mac.
  Der Egomane wirft mit Beleidigungen und Morddrohungen um sich. Währenddessen sitzt seine Ex Chrisann Brennan (Katherine Waterston) in der Lobby, gemeinsam mit der kleinen Lisa, Jobs’ Tochter. Oder zumindest behauptet sie, es sei seine Tochter, was Jobs vehement abstreitet. Immerhin lässt eine 94-prozentige Chance immer noch Raum für Spekulation und Diffamierung. Steve Wozniak (Seth Rogen) versucht seinem »Bruder« Jobs eine einfache Würdigung des Apple-II-Teams abzuringen, das den millionenschweren Konzern groß gemacht hat – und beißt auf Granit. Unbarmherzig bahnt sich der Maestro den Weg zur Bühne. Nur sein Boss und Mentor, CEO John Sculley (Jeff Bridges), bringt ihn zur Ruhe. Licht aus, Spots an und Fade-out.
  Das Drehbuch von Aaron Sorkin (»The Social Network«) wirft Schlaglichter auf zwei weitere signifikante Wendepunkte im Leben von Steve Jobs, darunter natürlich die Rückkehr zu Apple und Vorstellung des iMac 1998. Auch hier zählt der Blick hinter die Kulissen. Die allseits bekannten Reden kann man sich anderswo anschauen. Es wirkt zunächst, als wäre Danny Boyles Rekonstruktion nur ein Teaser für die wahrhaft großen Karriereschritte des kontroversen Kopfes.
  Aber man merkt schnell, dass sich in den Minuten vor der Präsentation die eigentlich spannenden Momente abspielen, wenn die Nervosität greifbar ist und die rohen Gefühle walten. Filmisch wirkt »Steve Jobs« daher ähnlich atemlos wie »Birdman«. Geradezu, als wären wir Backstage bei einer großen Theaterinszenierung. Sorkin liefert messerscharfe Dialoge, Boyle schneidet sie oftmals parallel zueinander. Wenn sich Erinnerungen wie die erste Begegnung und der Abschied zwischen Jobs und Sculley ineinander verschränken, kann einem schwindelig werden.
  Obwohl Sorkin sich also auf bestimmte Momente in Jobs’ Leben konzentriert und Fassbender anfangs so gar nicht wie der jungenhafte Turnschuhträger wirkt, ist »Steve Jobs« ein eindringliches, facettenreiches Psychogramm des selbst ernannten Messias geworden. Der Film vermittelt einen tieferen Einblick in seine Seele, als es der vor einigen Jahren erschienene »Jobs« mit Ashton Kutcher vermochte, der die Geschichte seines Aufstiegs Stück für Stück durchdeklinierte.
mehr. (3,75 Sterne/lt/12.11.15)
Nutzerkommentare
Nicht weniger als ein Meisterwerk. Der Mann ist Legende. Eine moderne Ikone. Es gibt nicht viele Personen, die wie Steve Jobs unsere heutige Welt dermaßen stark geprägt haben. Doch der Mann, der Apple zur Kult-Marke machte, hatte nicht nur Sonnenseiten. Um es technisch zu sagen; sein Leben und seine Kariere waren alles andere, als eine stetig aufsteigende Grade. Schon ... eher eine in mehrere Ebenen verlaufende Sinuskurve.
  Zwar hatte er selbst selten bis nie Zweifel an den eigenen Visionen; was aber nicht heißt, dass er manchmal trotzdem schwer danebenlag. Oder er verkracht sich mit seinen Mitstreitern dermaßen, dass selbst wohlwollende Freunde es mit ihm nicht mehr aushielten.
  Denn Jobs hat kein besonders ausgeprägtes Sozialverhalten, sondern stößt ständig und mit Karacho Menschen vor den Kopf. Kein Wunder, dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt. Denn Jobs ist eiskalt, analytisch und immer auf den Punkt – jedoch ohne einen Funken Empathie. Sein Problem: so ist er auch privat.
  Z.B. seiner Tochter gegenüber, da er sich weigert, seine Vaterschaft anzuerkennen. Weshalb die Mutter seiner Tochter ständig als Bittsteller bei ihm vorsprechen muss.
  Auch wenn das hier schon fast ein historisch zu nennendes Thema ist, ist der Film aber alles andere als trockene Materie.
  Dass liegt auf der der Leinwand an so großartigen Schauspielern wie Kate Winslett, Jeff Daniels und vor allem Michael Fassbender. Er erinnert nicht nur äußerlich an Steve Jobs, sondern fügt all die kleinen, nicht immer schönen Puzzleteile, die man von Jobs Leben aus den Medien kennt, zu einem großen, lebendigen Bild zusammen. – Ohne das man diesen Jahrhundertmann wegen seiner offensichtlichen Defizite hasst. Sondern stattdessen eine Ahnung davon bekommt, wie er getickt haben muss.
  Jenseits der Kamera ist es Danny Boyle, der hier eine cineastische Perle abliefert. Denn er hat kein herkömmliches Promi-Portrait inszeniert, sondern ein mitreißendes Drama, eine psychologische Studie, spannend wie ein Krimi, mit wortwitzigen Dialogen wie bei Woody Allen zu seinen besten Zeiten und eine globale Betrachtung einer Zeitenwende, in eine Epoche, in der Technik zum Statussymbol wurde.
  MOV!E D!CK
mehr. (4,5 Sterne/PDi/16.11.15)
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Bewertung
Action:1,77 Sterne(2)
Anspruch:3,38 Sterne(2)
Erotik:0,85 Sterne(1)
Humor:2,15 Sterne(2)
Spannung:3,25 Sterne(2)
Story:3,65 Sterne(2)
Film:3,95 Sterne(3)
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Action:2
Anspruch:2
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Humor:2
Spannung:2
Story:2
Film:3
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