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Filme > 2016 > Café Waldluft
Café Waldluft
 
Genre:Dokumentarfilm
Kinostart:31. März 2016
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:84 Minuten
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:déjà vu
 
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Inhalt
Mitten in der bayerischen Bergidylle treffen Einheimische, Touristen und Flüchtlinge an einem einzigartigen Ort zusammen, dem „Café Waldluft”, einem ausgemustertem Ausflugshotel in Berchtesgaden. Wo früher überfüllte Busse Touristen aus aller Welt absetzten, leben heute Flüchtlinge aus aller Herren Länder unter einem Dach. Inmitten des Postkartenpanoramas versuchen sie sich an einem Leben fernab von Krieg und Konflikt.
Trailer
Kritiken
Idyll und Elend. Sie haben ihre Heimat zurück gelassen, ihre Familien, ihr Herz und sind gestrandet in Berchtesgaden. Ihre Geschichten sind die von vielen Flüchtlingen, die derzeit Deutschland erreichen – und doch ist sie beispiellos. Denn die etwa 50 Menschen aus Ecken der Welt, die geprägt sind von Krieg und Verfolgung, haben ausgerechnet im südlichsten ... Zipfel von Bayern eine Heimat gefunden – im Café Waldluft. Früher war der Kurort überlaufen von Touristen, Bergwanderern aus aller Herren Ländern. Doch seit einigen Jahren lässt der Strom nach und so gab es für »Mama Flora«, wie sie liebevoll von den Menschen im Hotel genannt wird, nur die Wahl, die Herberge, die seit Generationen im Familienbesitz ist, zu verkaufen oder umzusatteln. So kamen die Flüchtlinge zu ihr und aus dem Notwendigen ist ein Anliegen geworden. Liebevoll umsorgt sie die Menschen, hilft ihnen bei Asylfragen, besucht sie, wenn sie im Krankenhaus liegen. Aus Syrien, Afghanistan oder Sierra Leone kommen sie und verständigen sich in Deutsch. Doch in dem landschaftlichen Idyll, umgeben vom Watzmann und seinen Kindern, schwingt immer auch eine Traurigkeit mit, wenn die Gedanken um die Familien kreisen, die sie zurück ließen.
  Matthias Koßmehl gibt den Schlagzeilen, die in den vergangenen Monaten die Zeitungen beherrschen, Gesichter und Geschichten, ähnlich wie es auch Lisei Caspers in diesem Monat in ihrem Dokumentarfilm »Gestrandet« vermag, woran der Berlinale-Gewinner »Seefeuer« jedoch scheiterte. Koßmehl, der das eindrucksvolle Plädoyer für Menschlichkeit größtenteils selbst verantwortete, erhielt dafür im vergangenen Jahr den DEFA-Förderpreis beim DOK Leipzig. Die Geschichten seiner Protagonisten gehen weiter und man wird die Nachrichten über Flüchtlingsströme in Zukunft mit ihren Namen und Geschichten verbinden.
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