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Filme > 2016 > Café Society
Café Society
 
Genre:Romanze / Tragikomödie
Kinostart:10. November 2016
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:96 Minuten
Verleih:Warner
Mitwirkende
Stab: Woody Allen (Regie und Drehbuch), Letty Aronson, Stephen Tenenbaum und Edward Walson (Produktion), Vittorio Storaro (Kamera) und Alisa Lepselter (Schnitt). Darsteller: Anna Camp (Candy), Stephen Kunken (Leonard), Sari Lennick (Evelyn) und Paul Schneider (Steve).
Inhalt
Die 1930er-Jahre: Bobby Dorfman (Jesse Eisenberg) kommt aus der Bronx nach Hollywood, verliebt sich, kehrt nach New York zurück und schwelgt dort im glitzernden Nacht­club-Ambiente der High Society.
  Die schillernde Existenz von Bobbys Bronx-Familie ist eine funkelnde Liebes­erklärung an die Filmstars, Salonlöwen, Playboys, Debütantinnen, Politiker und Gangster, die das über­bordende Lebensgefühl und den Glamour jener Ära verkörperten.
  Bobbys Familie besteht aus den stets gnaden­los... zerstrittenen Eltern Rose (Jeannie Berlin) und Marty (Ken Stott), seinem lässig amoralischen Gangster-Bruder Ben (Corey Stoll), seiner gut­herzigen Lehrerin-Schwester Evelyn (Sari Lennick) und ihrem vergeistigten Mann Leonard (Stephen Kunken). Der auf Krawall gebürstete Ben löst jedes Problem mit Gewalt, während die übrigen sehr viel reflektierter mit den Problemen umgehen, indem sie über Recht und Unrecht, Leben und Tod und die kommerziellen Aspekte der Religion diskutieren.
  Bobby wünscht sich jedoch mehr vom Leben und flieht aus dem Juwelier­geschäft seines Vaters nach Hollywood, wo er für seinen Onkel, den mächtigen Agenten Phil (Steve Carell), arbeitet. Schnell verliebt er sich in Phils charmante Assistentin Vonnie (Kristen Stewart), die bereits einen Freund hat, sodass die beiden „nur“ gute Freunde werden. Freunde findet Bobby auch in Rad (Parker Posey), die eine Modell­agentur betreibt, und ihrem Mann, dem wohl­habenden Produzenten Steve (Paul Schneider).
  Als Vonnies Freund sich von ihr trennt, springt Bobby in die Lücke und bemüht sich um sie – schließlich gibt sie seinem Werben nach. Er macht ihr einen Antrag und will mir ihr nach New York ziehen. Sie findet das Angebot zwar verlockend – doch es läuft nicht alles so glatt wie Mit gebrochenem Herzen kehrt Bobby nach New York zurück und jobbt für Ben, der sich mit brachialen Mitteln einen Nacht­club unter den Nagel gerissen hat. Bobby beweist sein Natur­talent als Impresario und macht den Club unter dem neuen Namen „Les Tropiques“ im Hand­umdrehen zum angesagtesten Lokal der Stadt. Rad stellt ihm die schöne Salonlöwin Veronica (Blake Lively) vor, der er eifrig den Hof macht. Obwohl Bobby Vonnie noch nicht vergessen hat, heiratet er Veronica, als die gesteht, dass sie schwanger ist.
  Für beide beginnt ein wirklich ungetrübtes Leben – in jeder Beziehung scheint Bobby sein Glück gefunden zu haben … bis zu dem Abend, als Vonnie im „Les Tropiques“ auftaucht.
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Trailer
Kritiken
Nostalgie und Neurosen. Auch mit 80 wird Woody Allen nicht müde und so müssen wir auch in diesem Herbst nicht auf einen neuen Film von ihm verzichten. Zwischenzeitlich fühlt sich der New Yorker Neurotiker offensichtlich sogar unterfordert und entwickelte nebenher eine Fernsehserie für Amazon. Sein neuer Spielfilm hat derweil alles, was seine Fans und Verehrer ... lieben und schätzen: Witz, Charme, schwindelerregende Dialoge und einen Stoßseufzer Nostalgie. „Café Society“ trägt uns zurück in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der junge Bobby (Jesse Eisenberg) zieht aus der Bronx nach Hollywood, weg von seinem kriminellen Bruder und der jüdischen Mischpoke, hinein in ein aufregendes Leben inmitten der Stars und Sternchen. Immerhin ist sein Onkel Phil Stern (Steve Carell) ein einflussreicher Agent. Der schiebt ihn jedoch seiner Assistentin Vonnie (Kristen Stewart) zu, damit sie ihm die Stadt zeigt. Zwischen den beiden funkt es und das Leben scheint gut für Bobby. Doch Vonnie hat eine Affäre mit seinem Onkel, von der am besten niemand etwas erfährt.
  Mit einem pointierten Drehbuch, das allerlei Seitenhiebe an die Traumfabrik bereit hält, und einer einnehmenden Ausstattung knüpft Woody Allen leichtfüßig an seine besten Filme an. Zwar plätschert „Café Society“ hier und da etwas, Woodys 56. ist aber dennoch seine beste Komödie seit seinem bisher größten Publikumserfolg „Midnight in Paris“.
mehr. (4,5 Sterne/lt/10.11.16)
Nutzerkommentare
Kalter Kaffee. Woody Allen der Vielfilmer hat wieder einmal zugeschlagen. Diesmal mit einer romantischen Allerweltskomödie, die leider seinen sprichwörtlichen Dialogwitz vermissen lässt. Also auch keine echte Komödie ist. Nur die Atmo der 30er Jahre kommt gut rüber durch den Swing, der die langweiligen Szenen verbindet. Eine konventionell erzählte ... Liebesgeschichte gekoppelt an den Aufstieg des jungen Bobby (Jesse Eisenberg), der sich in Vonnie (Kristen Stewart), die Geliebte seines Wohltäters und Onkels Phil (Steve Carell) verliebt. Aber die heiratet dann doch lieber den alten Phil und Bobby wird Vater mit der Society Lady (Blake Lively) gleichen Namens. Bobby trifft sich wieder mit Vonnie (eins). Schmacht, man ziert sich etwas, bis es wieder schnackelt.
  Damit das Publikum nicht schon vor Ende der Vorstellung das Kino verlässt, hat Bobbys (natürlich “jüdische“) Verwandtschaft aus dem halbseidenen Ganovenmilieu Streit mit einem Nachbarn und der wird ordnungsgemäß mafiamäßig entsorgt. Man ahnt wie und kann es dann doch nicht glauben, wenn man den Betonmischer sieht.
  Woody Allens bekannt umständliche Gespräche werden hier bisweilen manieristisch platt getreten, wie die Szene zwischen Bobby und einer Nutte zeigt. So nach dem Motto ‘Nicht – Doch – Nicht doch. - Nicht. Und der Hauch von Kritik am Glamour Hollywoods verschwindet nebulös hinter einer Vielzahl von Namen von Leinwandgrößen. Gut, man will sich im Gespräch mit diesen Nichtigkeiten wichtig tun. Für den Zuschauer ist es Schall und Rauch. Wie der ganze Film. Wir verdanken Allens Ausnahmetalent so viele großartige Filme, sodass er sich selbst Maßstäbe gesetzt hat, denen er hier nicht gerecht werden kann. Hier beweist er lediglich, dass er es besser kann. Viel besser. Das hier ist Kalter Kaffee!
mehr. (1,5 Sterne/ZM/13.11.16)
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Bewertung
Action:3 Sterne(2)
Anspruch:1,32 Sterne(2)
Erotik:1,35 Sterne(2)
Humor:1,63 Sterne(2)
Spannung:1,27 Sterne(2)
Story:1,23 Sterne(2)
Film:2,72 Sterne(3)
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Spannung:2
Story:2
Film:3
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