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Filme > 2017 > Passengers
Passengers
 
Genre:Science Fiction
Kinostart:5. Januar 2017
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:117 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Aufnahmeverfahren:3D
Verleih:Sony
 
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Inhalt
Aurora (Jennifer Lawrence) und Jim (Chris Pratt) sind zwei Passagiere an Bord eines Raum­schiffs, das sie zu einem neuen Leben auf einem anderen Planeten bringen soll. Doch ihre Reise nimmt plötzlich eine lebens­bedrohliche Wendung. Denn die Schlaf­kammern, in denen sie liegen, wecken sie auf un­erklärliche Weise viel zu früh auf – 90 Jahre ehe sie ihr Ziel erreicht haben werden. Während Jim und Aurora versuchen, hinter das Geheimnis dieser Fehl­funktion zu kommen, fühlen sie... sich mehr und mehr zu­einander hin­gezogen. Doch dann werden sie von dem unmittelbar bevor­stehenden Zusammen­bruch des Raum­schiffs bedroht und entdecken den wahren Grund, warum sie auf­gewacht sind. mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Mehr als nur Science Fiction. "Passengers" – Passagiere – gibt es an Bord der "Avalon" reichlich. Um die 5000. Nur liegen die alle gut verpackt im komatösen Tiefschlaf, damit sie das Reiseziel, den neu zu besiedelnden Planeten "Homestead II", ausgeschlafen und ohne Stützstrümpfe erreichen. Immerhin dauert der Transfer schlappe 120 Jahre.
  Wodurch auch immer - vielleicht ... eine Fehlfunktion, man weiß es nicht - wird der Mechaniker Jim Preston ein wenig zu früh geweckt. Nach anfänglicher Benommenheit stellt er wenig amüsiert fest, dass er wohl das einzige wache Wesen mit Puls an Bord ist. Also versucht er dem Bord-Computer die fehlenden Informationen zu entlocken.
  Was er rausbekommt, ist, dass die Rest-Reisezeit schlappe 90 Jahre beträgt. Was nu?
  Als erstes versucht der Handwerker seine Schlafstation wieder flott zu machen, muss aber feststellen, dass nicht möglich ist. Und auch weitere Versuche, die Lage in den Griff zu bekommen, enden ergebnislos.
  So verstreichen Wochen und Monate, in denen Prestons einziger Ansprechpartner der Android Arthur ist, der am Bartresen seinen Dienst tut.
  Und wie jeder gute Barkeeper hat auch Arthur immer ein offenes Ohr für die Probleme seiner Kunden und einen Smalltalk als Medizin parat.
  Wie dem auch sei, diese Szenerie ist unverkennbar eine liebevolle Hommage an Stanley Kubricks "The Shining". Nämlich als der allmählich durchdrehende Jack Torrance alias Jack Nicholson so langsam dem Wahnsinn anheim fällt. Ähnlich geht es auch dem in Depression und Verwahrlosung versinkenden Preston. Auch bei ihm werden nach einem Jahr der Einsamkeit leicht debile Züge sichtbar.
  Doch dann entdeckt Preston bei einem seiner Streifzüge durch die "Avalon" in einer der Schlaf-Kammern die junge Schriftstellerin Aurora Lane, in deren Anblick er sich sofort verliebt.
  Mit einer Mischung aus Liebe, Begehren und Wahn durchforstet Preston im Schiffslogbuch ihre Biografie. Bis in ihm die Idee kommt, das Objekt seiner Begierde zu wecken.
  Allerdings wäre sie dann dazu verdammt, den Rest ihres Lebens mit ihm allein in dem fliegenden Brutkasten zu verbringen. Anstatt in 90 Jahren – immer noch jung und knusprig - auf einem neuen Planeten ein aufregendes neues Leben zu beginnen.
  Es ist kein Geheimnis zu verraten, dass er es nach langem Hin und Her dann letztendlich doch tut. Die beiden sind ja auch schon in den Trailern zu sehen. Was dort nicht zu sehen ist; dass er fortan fürchten muss, dass sie dahinter kommt, wieso sie auf einem fast leeren Schiff mitten im Weltall wach geworden ist.
  "Passengers" ist deutlich weniger actionbetont, als es die Trailer glauben machen wollen. Natürlich gibt es hier Adenalin-Momente, in denen man sich in die Sitzlehnen festkrallt. – Oder die Oberschenkel der Sitznachbarn. Aber die berauschenden Bilderwelten mit ihren überbordenden Kulissen kommen in den ruhigeren Szenen fast noch besser zu Geltung.
  Was aber „Passengers“ weit aus der Masse der üblichen Kirmes-Belustigungen heraushebt, sind seine vielfältigen Metaebenen. Ob man hier in der Unendlichkeit des Weltalls nur den Blick frei hat, um sich den Mikrokosmos des Krisengebiets einer Mann-Frau-Beziehung genauer anzusehen? ... oder diese Reise durchs Nichts eine Studie über den menschlichen Charakter im Allgemeinen ist? … oder das Alles vielleicht doch als eine Allegorie auf die Schöpfungsgeschichte zu verstehen ist? ...
  Auf jeden Fall ist „Passengers“ randvoll mit Deutungsebenen.
  Und wer sich auf eine davon einlässt, bekommt nicht nur einen großartigen Film zu sehen, sondern auch ein Rätsel, dass so schnell nicht zu knacken ist.
  MOV!E D!CK
mehr. (4,25 Sterne/PDi/7.1.17)
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Bewertung
Action:2,5 Sterne(1)
Anspruch:4,1 Sterne(1)
Erotik:1,25 Sterne(1)
Humor:1,05 Sterne(1)
Spannung:3,65 Sterne(1)
Story:3,75 Sterne(1)
Film:4,15 Sterne(1)
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Action:1
Anspruch:1
Erotik:1
Humor:1
Spannung:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:7
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