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Filme > 2017 > Lion - Der lange Weg nach Hause
A Long Way Home
Lion - Der lange Weg nach Hause
 
Genre:Biografie / Drama
Kinostart:23. Februar 2017
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:120 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Universum
 
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Inhalt
Ein Tag wie jeder andere im Leben des fünf­jährigen Saroo: Auf dem Bahnhof der indischen Klein­stadt, in der sein Bruder ihn für einige Stunden zurück­gelassen hat, sucht er nach Münzen und Essens­resten. Vor Erschöpfung schläft er schließlich in einem haltenden Zug ein und findet sich nach einer traumatischen Zug­fahrt am anderen Ende des Kontinents in Kalkutta wieder. Auf sich allein gestellt irrt er wochen­lang durch die gefährlichen Straßen der Stadt, bis er in einem Waisen­haus... landet, wo er von Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham) adoptiert wird, die ihm ein liebe­volles Zuhause in Australien schenken. Viele Jahre später lebt Saroo in Melbourne, ist beruflich erfolg­reich und wohnt mit seiner Freundin Lucy (Rooney Mara) zusammen. Er könnte rundum glücklich sein, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Nacht für Nacht fährt er mit Google Earth auf seinem Laptop das Zugnetz Indiens ab, zoomt auf hunderte von Bahnhöfen und sucht nach Hinweisen auf seinen früheren Wohn­ort und seine leibliche Familie. Er hat die Hoffnung schon fast auf­gegeben, als das Un­glaubliche passiert und er im Internet auf ein Dorf stößt, das seiner Erinnerung entspricht… mehr.
Trailer
Kritiken
Ausbalanciert. Saroo Brierleys Geschichte könnte das Kino nicht besser erfinden. Sein langer Weg zurück nach Hause ist Stoff für Träume, Nahrung für die Hoffnung und Balsam für die Seele – kurz eine einzige Kitschfalle für Hollywood. Der Australier Garth Davis, der zuvor mit Jane Campion an der preisgekrönten Serie „Top of the Lake“ arbeitete, umschifft ... jede Klippe mit viel Sorgfalt und Liebe zu seinen Figuren.
  Der fünfjährige Saroo wächst in armen Verhältnissen, irgendwo in einem entlegenen Ort in der indischen Provinz auf. Sein Bruder kümmert sich liebevoll um ihn.Wenn die Mutter im Steinbruch arbeitet, streifen die beiden durch die Abteile der Züge und sammeln die Hinterlassenschaften der Reisenden ein. Eines Nachts, als ihn sein Bruder mit zum Bahnhof nimmt, schläft Saroo ein. Als er erwacht, macht er sich in einem der Wagen auf die Suche nach seinem Bruder. Dann setzt sich der Zug plötzlich in Bewegung und Saroo ist gefangen – drei Tage und 1600 Kilometer lang. Er landet in Kalkutta, einem Ameisenhaufen aus Menschen. Tagelang schlägt er sich auf der Straße durch, bis er in einem Waisenhaus und schließlich bei Sue und John Brierley in Tasmanien landet. Seine Adoptiveltern kümmern sich aufopfernd um ihn, doch eine Sehnsucht nach seiner alten Heimat bleibt, die zwanzig Jahre später zu einem Phantomschmerz geworden ist. Als Saroo es nicht mehr aushält, macht er sich auf die Suche nach seiner Mutter.
  Die große Leistung von Regisseur Garth Davis und seinem Drehbuchautor Luke Davies („Candy“) ist die Balance dieser dreigeteilten Geschichte, die auf Saroo Brieleys Autobiographie „Mein langer Weg nach Hause“ basiert. Jedes einzelne Segment bekommt genügend Raum, um für sich zu stehen. So fühlt sich der Schmerz des Verlustes der Mutter ebenso echt an wie die Liebe für die Adoptiveltern. Zu verdanken ist dies auch den hervorragenden Darstellern, allen voran Dev Patel („Slumdog Millionär“) in der Hauptrolle und Nicole Kidman mit Retro-Locken an der Seite von David Wenham („Herr der Ringe“).
mehr. (4,25 Sterne/lt/28.1.17)
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