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Filme > 2017 > Verleugnung
Denial
Verleugnung
 
Genre:Drama / Reality
Kinostart:13. April 2017
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:111 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Universum / DCM
 
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Inhalt
Die amerikanische Universitäts­professorin Deborah E. Lipstadt (Rachel Weisz) wird un­erwartet zur Verteidigerin der historischen Wahrheit, als der britische Autor David Irving (Timothy Spall) sie wegen Verleumdung verklagt. In ihrem jüngsten Buch hatte Lipstadt ihm die Leugnung des Holocaust vor­geworfen. Durch das britische Justiz­system in die Defensive gedrängt, steht sie nun gemeinsam mit ihren Verteidigern, angeführt von Richard Rampton (Tom Wilkinson), vor dem absurden... Problem, nicht nur sich selbst zu verteidigen, sondern auch beweisen zu müssen, dass der Holocaust tatsächlich statt­gefunden hat. Statt sich jedoch eingeschüchtert zu geben, weckt diese scheinbar un­lösbare Aufgabe ihren Kampf­geist. Lipstadt lehnt jeden Vergleich ab und stellt sich vor Gericht ihrem un­erbittlichen Gegner... mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Gerichtsthriller mit aktuellen Bezügen. Es beginnt in den 90er Jahren in Amerika. Die Universitätsprofessorin Deborah Lipstadt wirft in ihrem jüngsten Buch dem britische Autor David Irving vor, den Holocaust zu leugnen. Was er defacto auch tut.
  Worauf hin er ihr widerum vorwirft, dass sie seine Forschungsergebnisse ignorriert. Außerdem verklagt er sie wegen Verleumdung. ... Da der Prozeß in England stattfindet, gerät Lipstadt – wegen der unterschiedlichen Rechtssysteme – in die unangenehme Situation, dass nun sie beweisen muss, dass es den Holocaust tatsächlich gegeben hat. Und das ist – zumindest juristisch gesehen - gar nicht so einfach, wie es sich zunächst anhört.
  Doch die Verhandlung hat noch ein paar andere unangenehme Nebeneffekte. Denn nicht nur zwischen den beiden Hauptkontrahenten kommt es zum juristischen Schlagabtausch, bei dem alle Register gezogen werden... und müssen. Die Anteilnahme bei den Prozeßbeobachtern reicht von Sympathiebekundungen bis zur blanken Gewaltandrohung.
  Auch wenn die Anfeindung die eine oder andere Laufmasche an Deborahs Nervenkostüm hinterläßt, ist doch ihr größstes Problem, dass der Erfolg vor Gericht keine Frage von richtig oder falsch, sondern der der Beweisbarkeit von Fakten und Lügen ist.
  Außerdem soll sie aus taktischen Gründen erst mal nicht alle Karten auf den Richtertisch legen, was ihrer Vorstellung von Gerechtigkeit widerspricht.
  Es wird ein langer anstrengerder Weg, bis das Lügenkonstrukt des Holocaus-Leugners unter den Widersprüchen zusammenbricht.
  Neben der routinierten Regie-Arbeit von Mick Jackson, ist es aber vor allem eine rundum grandiose Besetzung, die hier zu begeistern weiß. So spielt Rachel Weisz die Historikerin, die zur stellvertretenden Schachfigur in diesem Präzidenzfall wird, äußerst differenziert. Ihr Anwalt wird von der Schauspiel-Institution Tom Wilkinson in gewohnt überzeugender Weise dargestellt. Und Timothy Spall, der sich zum chronisch unterschätzen Spezialisten und Maßstab für windige Verräter-Figuren entwickelt hat – einige werden sich vielleicht noch an seinen Auftritt als Peter Pettigrew alias Wurmschwanz in den „Harry Potter“-Verfilmungen erinnern; er beweist Mut und Können, in dem er den Holocaust-Leugner David Irving facettenreich und von sich selbst spürbar überzeugt zum Leben erweckt.
  Wer also vom Kino mehr als blanke Unterhaltung erwartet, hat mit „Verleugnung“ mal wieder eine der seltenen Gelegenheiten, mehr als nur kurzweilige Zerstreuung auf der Leinwand zu finden. Und weil das Ganze trotzdem spannend ist, tut es auch gar nicht weh.
  MOV!E D!CK
mehr. (4,5 Sterne/PDi/14.4.17)
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