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Filme > 2017 > Ein Dorf sieht schwarz
Bienvenue à Marly-Gomont
Ein Dorf sieht schwarz
 
Genre:Komödie
Kinostart:20. April 2017
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Länge:94 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:PROKINO / Twentieth Century Fox
 
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Mitwirkende
Sprecher: Pascal Fligg (Seyolo Zantoko), Kathrin Gaube (Anne Zantoko), Norman Endres (Kamini Zantoko), Lioba Widmoser (Sivi Zantoko), Erich Ludwig (Bauer Jean), Alexander Brem (Bürgermeister Réné Ramollu) und Patrick Schröder (Lavigne).
Inhalt
Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris an­geboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie um­zuziehen. Sie erwarten Pariser Stadt­leben, treffen aber auf Dorf­bewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neu­anfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unter­kriegen... Ausführlicher Inhalt.
weiterführende Informationen
Die Geschichte beruht auf wahren Ereignissen aus den 1970er Jahren. Nachdem Seyolo wieder seinen Beruf ausüben konnte, kämpften die Bürger von Marly-Gomont mit einer Petition für seine französische Staats­bürgerschaft. Der Mann aus Kinshasa blieb bis zu einem tödlichen Autounfall am 30. August 2009 ein geachteter und beliebter Arzt und diente seinen Patienten mit ganzer Kraft. Ein Jahr vor seinem Tod wurde er mit der Verdienst­medaille ... der Picardie ausgezeichnet. Zu seiner Beerdigung versammelte sich das ganze Dorf, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Einem, der zu ihnen gehörte, Heimat und Freunde in der Fremde fand. mehr.
Trailer
Nutzerkommentare
Es war einmal in Nord-Frankreich... Mal wieder ein Film, der auf einer wahren Geschichte basiert. In den meisten Fällen sind solche Hinweise ja mit Vorsicht zu genießen.
  Aber manchmal denkt man auch die ganze Zeit: „Genau! Genau so muss es gewesen sein! Sowas gibt es nur im echten Leben!“
  Und wie bei den meisten Geschichten aus dem wahren Leben, liegen Komödie und Tragödie ... ziemlich dicht beieinander. So wie bei "Ein Dorf sieht schwarz".
  Der Film spielt in Frankreich, Mitte der 70er Jahre. 1975 um genau zu sein.
  Seyolo stammt aus dem Kongo und hat in Paris Medizin studiert. Jetzt ist er fertig, aber zurück in seine krisengeschüttelte Heimat will er vorläufig nicht. Aber um in Frankreich bleiben zu können, fehlt ihm die Staatsbürgerschaft.
  Doch schon auf dem Abschlussball begegnet ihm sein Schicksal in Form eines alten Mannes, der zwischen den frisch gebackenen Ärzten rumschleicht. Er will einen der Absolventen für sein Dort rekutieren. Aber das Kaff liegt nördlich von Paris auf dem platten Land.
  Aber immerhin könnte er so die begehrte Staatsbürgerschafft ergattern. Also nimmt Seyolo den Job an, zieht in das winzige Kaff nördlich von Paris und holt seine Familie nach.
  Deren Vorstellung wenigstens in die Nähe der franzöischen Metroloe zu ziehen, zerplatzt wie ein Luftballon im Kaktusfeld, als sie bei ihrer Ankunft anstatt den Eifelturm dampfende Misthaufen sehen, und Gummistiefel statt „Haute Couture“ auf sie warten.
  Aber auch seine neuen Nachbarn sehen zum ersten Mal einen echten Afrikaner, so einen Schwarzen – und Arzt ist er angeblich auch noch. Und so lassen nichts aus, um dem "Fremden" das Leben schwer zu machen. Seyolo kann machen was er will, seine Praxis bleibt leer. Was nicht zuletzt an einem wenig an Integration interessierten Kommunalpolitiker liegt, der aus dem (sagen wir mal) eher konservativen Lager kommt.
  Doch das ist nicht das Ende vom Lied.
  Eigentlich ist "Ein Dorf sieht schwarz" eine klassische Culture-Clash-Comedy. Aber eigentlich auch noch ein bisschen mehr. Denn es wird hier nicht nur der Klamauk, der sich aus den kulturellen Unterschieden ergibt, zelebriert. Man hat auch ganz viel Drama, Herz und Lebenslust mit eingebaut. Außerdem ist er eine Zeitreise in die 70er. Voll knorke.
  Und so changiert "Ein Dorf sieht schwarz" irgendwo in der Schnittmenge aus ''Willkommen bei den Schtis'', „Ziemlich beste Freunde“, „Der wunderbaren Welt der Amelié“ und ein wenig ''12 Uhr Mittags''.
  Also mehr als ein Grund, ihn sich anzusehen.
  MOV!E D!CK
mehr. (3,75 Sterne/PDi/23.4.17)
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Bewertung
Action:0,6 Sterne(1)
Anspruch:2,85 Sterne(1)
Humor:2,95 Sterne(1)
Spannung:0,95 Sterne(1)
Story:3,85 Sterne(1)
Film:3,7 Sterne(1)
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Anspruch:1
Humor:1
Spannung:1
Story:1
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