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Filme > 2017 > Alien: Covenant
Covenant
Alien: Covenant
 
Genre:Action / Science Fiction
Kinostart:18. Mai 2017
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:122 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Twentieth Century Fox
 
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Inhalt
Die Crew des Kolonie­schiffs „Covenant“ ist unter­wegs zu einem ab­gelegenen Planeten am anderen Ende der Galaxie. Dort entdecken sie etwas, das zunächst wie ein un­entdecktes Paradies erscheint. Tatsächlich stellt es sich aber als dunkle, gefährliche Welt heraus. Als sie eine Bedrohung von kaum vorstell­barem Ausmaß entdecken, müssen sie einen erschütternden Flucht­versuch starten. Ausführlicher Inhalt.
Trailer
Nutzerkommentare
Mehr als eine Subebene. Scott's bisher reifste leistung. Die Crew des Raumschiffs Covenant ist unterwegs zu einem sehr weit abgelegenen Planeten am Rand der Galaxie. Ihre Aufgabe ist es, dort eine Neubesiedlung vorzunehmen. Unterwegs stoßen sie allerdings auf ein - wie sie glauben - unerforschtes Paradies, das sich – so zumindest der erste Eindruck – ebenfalls zur Besielung eignen würde. ... Also beschließen sie, es sich mal etwas genauer anzusehen.
  Der genre-geschulte Zuschauer ahnt es natürlich; A war das keine gute Idee. B entpuppt sich dieses Paradies relativ schnell als das genaue Gegenteil.
  Und schon befinden wir uns in den selben klaustrophobischen Situationen, wie man sie aus den anderen Alien-Filmen kennt.
  So weit – auf das Nötigste eingedampft – die Story von „Alien: Covenant".
  Neben der wohligen Gänsehaut – auf die wir bei der Marke „Alien“ gehofft haben, bekommen wir aber auch reichlich Material für die Denkmurmel. Denn was hier Zufall, Bestimmung oder Manpulation ist, erschließt sich erst im Laufe des Films... sofern man fleißig alle Details einsammelt.
  Was zugegenermaßen nicht ganz einfach ist, da sie teilweise gut versteckt, und nicht selten relativ subtil sind. Außerdem wird unsere Aufmerksamkeit schon durch den Überlebenskampf der Crew ziemlich in Beschlag genommen.
  Nachdem 2012 die klassische Alien-Serie mit „Prometheus – Dunkle Zeichen“ fortgesetzt wurde, waren nicht wirklich alle glücklich mit dieser Weiterführung. „Alien Covenant“ schließt aber jetzt die Lücken und den Kreis. Und was sich in „Prometheus“ mehr als nur angedeutet hat, nämlich die Erweiterung des Themenkosmos´ ins Philosophische, wird jetzt zum Schlüssel für die Dechiffrierung der kompletten Serie.
  Was die Besetzung angeht, gibt es viele herausragende Leistungen. Wobei aber Michael Fassbender hier die beindruckenste Schauspielerleistung seiner Karriere zeigt. Und da gab es ja schon einiges Beachtenswertes. Der Mann ist nicht weit davon entfernt, sich einen Platz in der exklusiven Schublade der wandlungsfähigsten und damit besten Schauspielers seiner Generation zu sichern. Hier brilliert er in einer Doppelrolle als zwei Androiden, die äußerlich nicht zu unterscheiden sind.
  Wie gesagt, nur äußerlich. Doch selbst in stummen Momenten, wenn er kein Wort sagt, erkennt man, wer einen gerade anschaut - wer also wer ist … oder möchte, das man ihn für den anderen hält. Es sind winzige Regungen in der Mimik oder Andeutungen der Körpersprache, minimale Unterschiede im Blick, die den wahren Charakter offenbaren. Fassbenders Performance eignet sich bestens als Unterichtsmaterial für Schauspielschulen. Einfach ein Fest.
  Genauso wie die Bild-Estetik, die ihres Gleichen sucht. Kühle mechanische Sachlichkeit, die immer noch den Geist von H.R.Giger atmet. Der Rest ist Ridley Scott „at its best“.
  Inhaltlich ist die Geschichte reifer, erwachsener geworden, hat deutlich in den Subebenen aufgespeckt.
  Es sind vor allem die tieferen Deutungsebenen, die „Covenent“ zu dem fehlenden Puzzleteil machen, welches das Gesamtbild komplettiert. Sowohl nach vorne, als auch in die Vergangenheit, da er die Antworten auf Fragen liefert, die wir bisher nicht kannten. Wobei irre ist, dass sowohl „Prometheus“, der bisher letzte Film der Reihe, als auch der erste Alien, von vor 38 Jahren in das große Ganze, in das Überkonzept eingebunden werden. Man kann sogar mit Fug und Recht behaupten, dass der Ur-Alien inhaltlich aufgewertet wird.
  Wer sich den Erstling heute noch mal anschaut, was ich die Tage getan habe, wird feststellen, dass er noch immer funktioniert und auch stilistisch gut gealtert ist. Keine peinliche verschwurbelte Sci-Fi-Vision, die bestenfalls bei schrulligen Nostalgikern noch Freude auslöst. Sondern immer noch ein Genre-Meilenstein. Eine furchteinflösende Methapher über das Böse in uns.
  MOV!E D!CK
mehr. (4,5 Sterne/PDi/8.6.17)
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Bewertung
Action:2,9 Sterne(1)
Anspruch:4,5 Sterne(1)
Erotik:0,4 Sterne(1)
Humor:0,3 Sterne(1)
Spannung:3,55 Sterne(1)
Story:4,25 Sterne(1)
Film:4,4 Sterne(1)
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Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:1
Erotik:1
Humor:1
Spannung:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:7
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