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Filme > 2017 > Mein wunderbares West-Berlin
Mein wunderbares West-Berlin
 
Genre:Dokumentarfilm / Gay
Kinostart:29. Juni 2017
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:98 Minuten
Verleih:Salzgeber
 
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Inhalt
Berlin ist heute die queere Hauptstadt Europas und Fluchtpunkt für nicht-heterosexuelle Menschen aus aller Welt: offen, vielfältig und ziemlich partytauglich. Die Ursprünge dieses Freiheitsgefühls liegen ausgerechnet in der ehemaligen Mauerstadt West-Berlin. Fast alles, was wir heute als queere Berliner Institutionen kennen - vom Schwulen Museum* über die Siegessäule, das SchwuZ und den Teddy Award bis hin zu den Aids-Hilfen - wurde bereits in West-Berlin auf den Weg gebracht.
  "Mein... wunderbares West-Berlin" nimmt uns mit auf eine faszinierende schwule Zeitreise: in die 50er und 60er, in denen die West-Berliner zwar noch massiv unter den Einschränkungen und Verfolgungen durch § 175 zu leiden hatten, sich aber dennoch bereits eine lebendige Subkultur mit Szene-Bars und Klubs aufbauen konnten; in die 70er, jene Zeit der bahnbrechenden Emanzipationsbewegungen und gesellschaftlichen Umbrüche; und in die 80er, die geprägt waren von einer Ausdifferenzierung queerer Lebensentwürfe, aber auch den verheerenden Folgen von Aids, die Berlin so heftig trafen wie keine andere deutsche Stadt.
  "Mein wunderbares West-Berlin" lässt prominente und weniger prominente Protagonisten zu Wort kommen: Aktivisten und Lebenskünstler, Travestie-Stars und Museumsgründer, Filmregisseure und Clubbetreiber, Modemacher und DJs. Sie erzählen von persönlichen und gesellschaftlichen Kämpfen, erinnern sich an heimliche Blicke und rauschhaften Sex, legendäre Partys und wütende Demonstrationen, leidenschaftliche Streits und ungeahnte Bündnisse. Zusammen mit zum Teil noch nie gesehenem Archivmaterial entsteht so ein faszinierendes Panorama des schwulen West-Berlins - und von dessen gesellschaftlichen Folgen für heute.
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Kritiken
Eman(n)zipation. Eine Insel ohne Strand und Palmen, ein Hort des Kapitalismus im Meer des Sozialismus: West-Berlin war einmalig in der Geschichte. Mythen ranken sich um die wilde Zeit vor allem der frühen Achtziger, als dort alles möglich schien und Menschen aus aller Welt nach West-Berlin strömten. Zahlreiche Bücher und Filme fingen die Zeit vor dem ... Fall der Mauer ein. Allen voran Sven Regeners „Herr Lehmann“ oder die Erinnerungen von Mark Reeder, die er in „B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979–1989“ festhielt. Aber es gab bisher keine Chronik des schwulen Lebens in Berlin. Dabei war die geschlossene Stadt die offenste und toleranteste Hochburg der Homosexuellen in einer Zeit, als der berüchtigte Paragraph 175 noch existierte und in anderen Teilen repressiv umgesetzt wurde. Der Filmemacher Jochen Hick („ Ich kenn keinen – Allein unter Heteros“) kam aus Darmstadt nach Berlin und war überwältigt von der dortigen Szene. Mehr als dreißig Jahre später stellte er nun die erste Chronik der schwulen Emanzipation zusammen, um die Geschichte endlich festzuschreiben für folgende Generationen. Zahlreiche Zeitzeugen kommen darin zu Wort (u.a. Rosa von Praunheim, Wieland Speck und Filmverleiher Manfred Salzgeber), was mitunter etwas ermüdet. Das einzigartige Archivmaterial offenbart einen faszinierenden, höchst expliziten Einblick in eine wilde Zeit. mehr. (3,75 Sterne/lt/14.7.17)
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