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Filme > 2017 > Dark Blood
Dark Blood
 
Genre:Thriller
Produktionsjahr:2012
Kinostart:13. Juli 2017
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:90 Minuten
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
OmU:Original mit deutschen Untertiteln
Drehzeit:1993
Verleih:missingFILMs
Inhalt
Boys (River Phoenix) Frau ist an den Folgen radio­aktiver Tests in der Nähe ihrer Heimat verstorben. Nach ihrem Tod zieht sich Boy in die Wüste zurück und wartet auf das Ende der Welt. Harry (Jonathan Pryce) und Buffy (Judy Davis), ein Ehe­paar in der Krise, unter­nehmen auf der Suche nach einer neuen Annäherung eine späte zweite Hochzeits­reise. Als sie mit ihrem Oldtimer durch die Wüste fahren, hat ihr Bentley einen Motor­schaden und sie werden von Boy gerettet. Boy fühlt sich... von Buffy angezogen und spinnt sie mit seinem Charme ein. In der Einöde der Wüste, ab­geschnitten von der Welt, realisiert das Ehepaar zunehmend, dass Boy ihre Abreise bewusst vereitelt. Während Harry und Buffy an Flucht denken, möchte Boy zusammen mit Buffy eine bessere Welt erschaffen. mehr.
weiterführende Informationen
10 Tage vor Abschluss der Dreharbeiten für „Dark Blood“ im Jahr 1993 verstarb Hauptdarsteller River Phoenix (Stand by Me, My Own Private Idaho) im Alter von nur 23 Jahren. Regisseur George Sluizer (Spoorloos, The Vanishing) entschied, die fehlenden Szenen per Voice-Over aus dem Drehbuch vorzulesen. So kam sein Projekt fast 20 Jahre nach Drehbeginn zur Vollendung und wurde zu einem vielschichtigen Artefakt, das zugleich eine berührende Geschichte erzählt, die Stimme des Regisseurs materialisiert und an das ehemalige Teen-Idol erinnert.
Trailer
Kritiken
Vermächtnis. Wann man über »Dark Blood« spricht, muss man über seine Entstehungsgeschichte reden. Der Niederländer George Sluizer (»Spurlos«) drehte ihn 1993 in Utah. Wenige Wochen bevor er vollendet werden konnte, starb sein Hauptdarsteller River Phoenix an einer Überdosis. 19 Jahre lag der Film unvollendet in der Schublade Sluizers. Als der Regisseur ... selbst schwer erkrankte, entschloss er sich, das Kapitel zu schließen. So erblickte »Dark Blood« im Februar 2013 doch noch das Licht der Leinwand im Rahmen der Berlinale. Nun, 23 Jahre nach jener tragischen Nacht des 31.10.1993, als Phoenix mit gerade mal 23 Jahren aus dem Leben schied, kommt der Film in unsere Kinos. Auch wenn der Wüsten-Thriller unvollendet bleibt und die Off-Kommentare von Sluizer, in denen er elementare, ungedrehte Szenen beschreibt, diese nicht ersetzen können, ist es doch richtig, dass »Dark Blood« in die Kinos kommt. Die spannende Dreiecksgeschichte am Rande eines Atomwaffentestgeländes ist hervorragend besetzt und Ed Lachman fing die karge Natur in eindrucksvollen Aufnahmen ein. Jonathan Pryce und Judy Davis spielen das Ehepaar Harry und Buffy, unterwegs auf ihrer »zweiten Hochzeitsreise«, als ihr Wagen zusammenbricht und sie bei dem seltsamen Einsiedler Boy stranden. River Phoenix verleiht ihm eine mysteriöse Aura. Die Trauer um seine Frau, die an den Folgen der radioaktiven Strahlung verstarb, und die Einsamkeit inmitten der Wüste ergeben einen gefährlichen Cocktail aus Wut und Paranoia. Phoenix deutete in seiner einzigen Rolle als Antagonist sein schauspielerisches Potential an. So legt sich eine zusätzliche Melancholie über den Film, betrachtet man die verbliebenen Szenen doch mit der Gewissheit, dass Phoenix es noch weit hätte schaffen können. »Dark Blood« ist in dieser Form kein kompletter Film, auch wenn sein Plot auserzählt wird. Er wäre auch vielleicht nach der Fertigstellung kein Meisterwerk geworden. Aber als Testament eines hoffnungsvollen, jungen Schauspielers ist er absolut sehenswert. mehr. (2,75 Sterne/lt/17.8.17)
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