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Filme > 2017 > Gelobt sei der kleine Betrüger
Blessed Benefit
Gelobt sei der kleine Betrüger
 
Genre:Gangster / Komödie
Kinostart:17. August 2017
Freigabe:ab 6 Jahren
Länge:87 Minuten
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Verleih:Neue Visionen


Inhalt
Ahmad ist Bau­unternehmer und hat eine tolle Idee. Anstatt einen vorab bezahlten Bau­auftrag zu erfüllen, verwendet er das Geld lieber für eine Investition in ein Dutzend Laptops, denn mit denen lässt sich in Jordanien viel schneller viel mehr Geld verdienen. Sein Auftrag­geber und die Polizei finden das aber gar nicht lustig und Ahmad wandert ins Gefängnis. Dass er hier 3 Monate verbringen soll, macht ihn ziemlich fertig, doch mit der Zeit findet er Gefallen am All-Inclusive-Service... der Überwachungs­architektur. Jeden Tag schlägt er sich den Magen voll und fiese Geld­eintreiber sind hier auch nicht zu fürchten. In der Zwischen­zeit bleiben aber die aus Kanada georderten Laptops im jordanischen Zoll stecken und Ahmads Cousin muss versuchen, den Zoll­beamten mit einem Schaf zu bestechen. Dass Ahmads Knast-Buddy Ibrahim, ein professioneller Betrüger, inzwischen auf freiem Fuß ist und ihm ebenfalls die Laptops streitig machen will, davon ahnen Ahmad und sein Cousin erstmal nichts. Und auch der mit den Ermittlungen betraute Polizist hat ein Auge auf die Laptops geworfen, mit denen ihm endlich die bunte Welt der Sozial­medien offen stehen würde. mehr.
Trailer
Kritiken
Schwarzhumorig menschlich. Mahmoud al Massad inszenierte mit seiner schlitzohrigen Komödie „Gelobt sei der kleine Betrüger“ eine seltsame Liebeserklärung an seine Heimat und ihre Bewohner. Sein Jordanien ist eine von Korruption durchdrungene Gesellschaft, in der jeder irgendwie versucht durchzukommen. Die einen landen in hohen politischen Ämtern, obwohl sie eigentlich ... Elektriker werden wollten, die anderen im Knast. Ahmad hat irgendwie die Übersicht verloren in der Geschäftskette, die er unter der Hand betreibt. Der Bauunternehmer steht in der Schuld eines Lieferanten. Das Geld sollte sein Cousin liefern, der es allerdings in kanadische Laptops investiert hat, die im Zoll feststecken. So kommt es, wie es kommen muss: Ahmad ist zahlungsunfähig und landet im Gefängnis. Jegliche Beteuerungen helfen nicht, dafür aber ein Scheinchen hier und da, um die Haftbedingungen zu verbessern. Hinter Gittern findet er sich in einer Männergemeinschaft wieder, deren Treiben er bald durchschaut und amüsiert zusieht. Die Randfiguren wachsen einem dabei ebenso ans Herz wie der zahnlos grinsende Protagonist. Verkörpert wird er von dem Laien Ahmad Thaher, dessen Geschichte den Plot inspirierte. Massads Herkunft vom Dokumentarfilm ist deutlich. Die Bilder sind von roher Schönheit, die Erzählung auf das Wesentliche reduziert. Das von der Berliner Twenty Twenty Vision koproduzierte Spielfilmdebüt ist ein erfrischend anderer Knastfilm, eine schwarzhumorige menschliche Komödie. mehr. (3,75 Sterne/lt/16.8.17)
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