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Filme > 2017 > Der Wein und der Wind
Ce qui nous lie
Der Wein und der Wind
 
Genre:Drama
Kinostart:10. August 2017
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Länge:114 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:STUDIOCANAL
 
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Inhalt
Es ist Spät­sommer im Burgund und die Wein­ernte steht bevor. Der dreißig­jährige Jean (Pio Marmaï) kehrt nach vielen Jahren der Funk­stille auf das idyllische Familien­weingut zurück. Sein Vater liegt im Sterben und seine Geschwister Juliette (Ana Girardot) und Jérémie (François Civil), die das Gut in der Zwischen­zeit aufrecht­erhalten haben, können jede Unter­stützung gebrauchen. So wie sich jedes Ernte­jahr nach den Jahres­zeiten richtet, erkennen die Geschwister, dass manch... offene Wunden auch über die Jahre hinweg nicht heilen. Gemeinsam müssen sie entscheiden, ob die Familien­tradition weiter­geführt werden soll oder jeder seinen eigenen Weg geht… mehr.
Trailer
Kritiken
Gut gereift. Kaum zu glauben, dass Cédric Klapisch nun schon so etwas wie ein Altmeister des französischen Kinos ist. Doch auch mit drei Jahrzehnten Erfahrung in der Filmbranche hat das Kino des 56-Jährigen immer noch eine jugendliche Leichtigkeit, auch wenn die Figuren seines zwölften Spielfilms im wahrsten Sinne gereift sind. Jean ging vor zehn ... Jahren fort. Als junger Erwachsener hielt er es nicht mehr aus, in der elterlichen Enge des familiären Weinguts. Sein Vater hatte seine Zukunft und die seiner zwei jüngeren Geschwister vorbestimmt. Sie sollten einmal die weitläufigen Ländereien erben und die Tradition der Weinlese weitertragen. Doch Jean hatte andere Pläne, wollte die Welt sehen. Nun, mit 30, kehrt er zurück. Sein Vater liegt im Krankenhaus, ist nicht ansprechbar. Nicht einmal am Sterbebett kann Jean ihm die Gründe für seinen Weggang sagen. Seine Geschwister sind hin- und hergerissen zwischen ehrlicher Freude und Wut darüber, dass er es damals nicht für nötig erachtete, zur Beerdigung ihrer Mutter zurück zu kommen. Aufopferungsvoll kümmern sie sich um das Weingut. Juliette hat die Leitung übernommen, während Jérémie auf dem Gut nebenan um Anerkennung bei seinem Schwiegervater kämpft. Die Zukunft des Familienbesitzes steht auf der Kippe und Jean bleibt länger als er eigentlich vorhatte. Schon im Vorspann lässt Klapisch die Jahreszeiten über die pittoreske Landschaft des Burgund ziehen und stimmt damit hervorragend auf den Ton des Films ein. Der Fluss der Zeit trägt eine tiefe Bedeutung im Fluss der Handlung. Die Entscheidungen reifen wie die Früchte der Reben. Klapisch nimmt sich viel Zeit und involviert den Zuschauer in das Zusammenspiel der Figuren, die allesamt fein gezeichnet und nachvollziehbar sind. »Der Wein und der Wind« ist die Krönung seines Schaffens. Die Eklektik seiner früheren Werke ist einer Weisheit gewichen. Die Menschlichkeit seines Werks ist aber ungebrochen. mehr. (4,75 Sterne/lt/10.8.17)
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