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Filme > 2017 > The Promise - Die Erinnerung bleibt
The Promise
The Promise - Die Erinnerung bleibt
 
Genre:Drama / Historienfilm
Kinostart:17. August 2017
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:133 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:capelight pictures / Central
 
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Inhalt
Konstantinopel 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Welt­krieges: Die einst so lebendige und multi­kulturelle Haupt­stadt des Osmanischen Reiches droht im Chaos zu versinken – und mit ihr der begabte Medizin­student Michael (Oscar Isaac). Als die attraktive Künstlerin Ana (Charlotte Le Bon) an der Seite ihres Geliebten, dem amerikanischen Foto­journalisten Chris Myers (Christian Bale), aus Paris eintrifft, verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Verbunden durch ihre gemeinsamen... armenischen Wurzeln entfacht zwischen Ana und Michael eine un­beschreib­liche Anziehungs­kraft, der Beginn einer leiden­schaftlichen Liebe. Doch schnell werden sie von der harten Realität des eskalierenden Krieges eingeholt und müssen aufgrund eines drohenden Genozids auf der Flucht bald nicht nur für­einander, sondern auch ums nackte Über­leben kämpfen. mehr.
weiterführende Informationen
Der Völkermord an den Armeniern
  Von den meisten zeitgenössischen Historikern längst als geschichtlich unleugbare Tatsache angesehen, von der heutigen Türkei immer noch als „kriegsbedingte Sicherheitsmaßnahme“ bezeichnet und damit als „Genozid“ geleugnet: Der Völkermord an den Armeniern von 1915/1916 markiert als eine der ersten systematischen ethnischen Säuberungen des 20. Jahrhunderts einen Einschnitt, dessen Diskussion ... und Aufarbeitung bis heute nichts von ihrer politischen Brisanz verloren hat. Bereits in den Jahrzehnten zuvor war es – im Zuge des wachsenden Nationalismus und zunehmender Spannungen zwischen Kurden und Armeniern – zu mehreren Massakern gekommen, die zwischen 80.000 und 300.000 Todesopfer gefordert hatten. Als das Osmanische Reich 1914 u. a. an der Seite des Deutschen Reiches in den Ersten Weltkrieg eintrat, kündigte die jungtürkische Regierung kurzerhand internationale Verträge. Erneute Überfälle auf armenische Dörfer bildeten den Auftakt einer verheerenden Entwicklung, die durch den Kampf einiger armenischer Freiwilligenbataillone auf feindlicher russischer Seite zusätzlich Zunder erhielt. Der russische Einmarsch in Ostanatolien wurde schließlich zum Vorwand für die massenhafte Deportation der armenischen Bevölkerung genommen. Offiziell begann der vom jungtürkischen „Komitee für Einheit und Fortschritt“ initiierte Völkermord mit der Deportierung armenischer Intellektueller in Konstantinopel am 24 .04 .1915, der seither als Gedenktag für den Völkermord an den Armeniern gilt. Es folgten Massendeportationen in die syrische und mesopotamische Wüste, die trotz der Verurteilung als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ durch die Entente-Mächte in Todesmärschen gipfelten. Begleitet wurden jene von Massakern an der armenischen Zivilbevölkerung, die am Ende des Völkermordes rund 1,5 Millionen Menschenleben zu beklagen hatte. Bis heute gehört die Leugnung dieses Völkermordes zur offiziellen Politik aller türkischen Regierungen – ein Umstand, der zuletzt im vergangenen Jahr zu schweren diplomatischen Verwicklungen zwischen Deutschland und der Türkei geführt hat. Ungeachtet der internationalen Bewertung der historischen Tatsachen hat sich der Genozid an den Armeniern als „Aghet“ („Katastrophe“) in das kollektive Gedächtnis des armenischen Volkes eingebrannt. mehr.
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