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Filme > 2017 > Der Stern von Indien
Viceroy's House
Der Stern von Indien
 
Genre:Drama / Gesellschaft / Historienfilm / Romanze
Kinostart:10. August 2017
Freigabe:ab 6 Jahren
Prädikat:besonders wertvoll
Länge:107 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Tobis
 
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Mitwirkende
Sprecher: Erich Räuker (Lord Mountbatten), Elisabeth Günther (Edwina Mountbatten), Jochen Striebeck (General Hastings Ismay), David Turba (Jeet Kumar), Sophie Rogall (Aalia Noor), Laurine Betz (Lady Pamela Hicks), Ben Hecker (Ali Rahim Noor), Ullrich Krohm (Mahatma Gandhi), Martin Umbach (Muhammad Ali Jinnah), Marcus Off (Jawaharlal Nehru), Lutz Mackensy (Cyril Radcliffe), Friedrich G. Beckhaus (Erwart) und Asad Schwarz (Duleep).
Inhalt
1947 kommen Lord Mountbatten (Hugh Bonneville) und seine Frau Edwina (Gillian Anderson) nach Delhi. Als Vize­könig soll Mountbatten die britische Kron­kolonie in die Un­abhängigkeit entlassen. In seinem Palast arbeiten nicht weniger als 500 indische Bedienstete, darunter der junge Hindu Jeet (Manish Dayal), der hier un­verhofft seine einstige Flamme wieder­trifft, die schöne Muslima Aalia (Huma Qureshi). Es ist eine verbotene Liebe, denn eine Verbindung zwischen Angehörigen der... verfeindeten Religionen kommt nicht in Frage. Als Mountbatten die neuen Staaten Indien und Pakistan gründet, brechen schwere Unruhen aus. Jeet verliert seine Familie und die geliebte Aalia... Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Kritiken
Exquisit gefilmt. „Die Geschichte schreiben immer die Sieger“ – das Zitat, das Regisseurin Gurinder Chadha ihrer Nacherzählung der historischen Ereignisse um die Unabhängigkeit Indiens voranstellt, gibt stets nur einen Teil der Wahrheit wieder. Die Geschichte wird immer auch vom Volk geschrieben und das gehört nur selten zu den Gewinnern. Als der Vizekönig ... Lord Mountbatten und seine Frau 1947 nach Indien kommen, fällt ihnen die unrühmliche Aufgabe zu, das Land nicht nur in die Unabhängigkeit, sondern schließlich auch in die Teilung zu führen. Die Unruhen zwischen Moslems und Hindus sollen mit der Gründung des souveränen Staates Pakistan beruhigt werden. Doch was auf dem Papier nach einer sinnvollen Idee aussieht, hat verheerende Auswirkungen auf die Leben der Menschen. So auch auf das junge Liebespaar Aalia und Jeet, die gemeinsam aufwuchsen und sich am Hofe Mountbattens wieder über den Weg laufen. Aalia ist zwischenzeitlich einem anderen versprochen. Sie ist Muslimin, Jeet Hindu, ihre Liebe unmöglich. Doch Jeet hält daran fest, auch als die Unruhen eskalieren und die Kluft zwischen den Menschen nicht mehr zu überwinden scheint. Die britische Regisseurin Gurinder Chadha verwob ihre indischen Wurzeln stets mit der Kultur des Empire. Allerdings erzählte sie ihre Geschichten bisher in der Gegenwart. In „Kick it like Beckham“ oder „Frontalknutschen“ porträtierte sie die Nöte heranwachsender Frauen zwischen den Kulturen. Mit „Der Stern von Indien“ wagt sie sich nun an ein historisches Sujet und verleiht ihm eine ganz eigene indische Note. Das reich ausgestattete und exquisit gefilmte Liebesdrama spielt sich vor der Kulisse einer historischen Begebenheit ab, die in Vergessenheit geraten ist. Der „Mountbatten-Plan“ mag einigen noch in Erinnerung sein, welche schicksalhafte Tragweite er hatte, ist aber weitgehend unbekannt. Chadha bildet die Geschehnisse in ihrem hochemotionalen Drama ab und kann dabei auf ein hervorragendes Ensemble bauen, aus dem Hugh Bonneville („Downton Abbey“) und Gillian Anderson („Last King of Scotland“) als Lord und Lady Mountbattan herausstechen. mehr. (4,5 Sterne/lt/10.8.17)
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Action:3,7 Sterne(1)
Anspruch:3,95 Sterne(1)
Erotik:1,85 Sterne(1)
Humor:0,9 Sterne(1)
Spannung:3,85 Sterne(1)
Story:4,05 Sterne(1)
Film:4,2 Sterne(2)
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