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Filme > 2017 > Eine fantastische Frau - Una mujer fantástica
Una mujer fantástica
Eine fantastische Frau - Una mujer fantástica
 
Genre:Drama / Trans
Kinostart:7. September 2017
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:104 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Drehzeit:11. Januar bis 25. Februar 2016
Verleih:Piffl
 
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Inhalt
Marina und Orlando lieben sich und planen eine gemeinsame Zukunft. Sie arbeitet als Kellnerin und singt leiden­schaftlich gern, der 20 Jahre ältere Geliebte hat ihret­wegen seine Familie verlassen. Als die beiden nach Marinas Geburtstags­feier nach Hause kommen, bricht Orlando plötzlich zusammen und reagiert nicht mehr. Im Kranken­haus können die Ärzte nur noch seinen Tod fest­stellen. Die Ereignisse überschlagen sich: Marina sieht sich mit den un­angenehmen Fragen einer Kommissarin... konfrontiert, Orlandos Familie begegnet ihr mit Wut und Misstrauen. Seine Noch-Ehe­frau schließt sie von der Beerdigung aus, die gemeinsame Wohnung soll sie möglichst rasch verlassen. Für Marina beginnt ein Kampf, den sie längst hinter sich gelassen glaubte, ein Kampf um ihre Liebe und ihr Recht auf Trauer, den sie mit der ihr eigenen Kraft und Energie angehen wird. mehr.
Trailer
Kritiken
Das Recht zu Trauern. Marina und Orlando sind ein tolles Paar. Offen, ehrlich, liebevoll. Der Altersunterschied zwischen ihnen ist kein Problem. Auch nicht Marinas Job als Sängerin in einem Nachtclub, der so völlig gegensätzlich ist, zu der Welt, in der sich der erfolgreiche Unternehmer Orlando bewegt. Gemeinsam haben sie sich eine Wohnung eingerichtet und ... schmieden Urlaubspläne. Doch die Träume werden jäh zerstört, als Orlando plötzlich stirbt und Marina mehr verliert als ihren Partner. Denn seine Familie, die er vor Jahren verließ, schaltet sich ein. Sie behandeln Marina, die einst ein Mann war, wie eine Aussätzige, werfen sie aus der Wohnung und verwehren ihr die Trauer. Doch die junge Frau ist stolz und selbstbewusst. Sie wird nicht kampflos aufgeben. Sebastián Lelio inszenierte bereits mit »Gloria« eine umwerfende Geschichte einer Emanzipation und holte damit auf der Berlinale den Silbernen Bär für seine wundervolle Hauptdarstellerin. Der Chilene erzählt Marinas Geschichte subtil. Er stellt ihre Sexualität nicht in den Mittelpunk. Sie wird nie offen thematisiert. Und doch erleben wir die fortwährenden Erniedrigungen der Polizei, die ein Verbrechen wittern, und die Brutalität ihres Schwagers, für den sie minderwertiger Abschaum ist. Marina erträgt ihr Schicksal mit zusammengepressten Lippen, aber aufrecht. Unter allem liegt die Trauer, der Verlust eines geliebten Menschen. Personifiziert ist all dies in der überragenden Leistung von Daniela Vega. Dem durchdringenden Blick der Hauptdarstellerin, den Kameramann Benjamín Echazarreta in vielen Close-Ups einfängt, entgeht nichts und niemand. Lelios Film trifft tief und ließ auch auf der Berlinale niemanden unbeeindruckt, wo »Eine fantastische Frau« in diesem Jahr mit dem Teddy und dem Silbernen Bären für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde. Ein leidenschaftliches Statement für Toleranz und die Kraft der Liebe. mehr. (4,75 Sterne/lt/28.8.17)
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