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Filme > 2017 > Die Unsichtbaren - Wir wollen leben
Die Unsichtbaren - Wir wollen leben
 
Genre:Drama
Kinostart:26. Oktober 2017
Freigabe:ab 12 Jahren
Prädikat:besonders wertvoll
Länge:110 Minuten
Bildformat:Breitwand Wide-Screen
Drehzeit:29. März bis 4. Mai 2016
Verleih:Tobis
 
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Inhalt
Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichs­haupt­stadt offiziell für „juden­rein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Un­denkbare. Sie werden un­sichtbar für die Behörden. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Un­bekümmertheit, die sie vor dem gefürchteten Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht.... Die junge Hanny Lévy blondiert sich die Haare, um als scheinbare Arierin un­erkannt über den Ku’damm spazieren zu können. Eugen Friede verteilt nachts im Widerstand Flug­blätter. Tags­über versteckt er sich in der Uniform der Hitler­jugend und im Schoße einer deutschen Familie. Und schließlich ist da noch Ruth Gumpel, die als Kriegs­witwe getarnt, NS-Offizieren Schwarz­markt-Delikatessen serviert. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein ... Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Kritiken
Authentisch. Im Februar 1943 werden alle als Zwangsarbeiter verbliebenen Juden in Berlin verhaftet. Das Regime erklärte die Stadt als „judenrein“. Doch unerkannt gelingt es rund 7.000 Juden unterzutauchen. 1.700 von ihnen werden Verfolgung und Krieg überleben. „Die Unsichtbaren“ porträtiert das Schicksal vier junger Berliner als Mischung aus Dokumentar- ... und Spielfilm. Da ist Hanni Lévy (Alice Dwyer), Vollwaise und gerade 17 geworden. Sie muss sich alleine durchschlagen und entgeht nur knapp der Verhaftung. Da kommt sie auf eine rettende Idee: sie blondiert sich die Haare und mischt sich unter die anderen. Cioma Schönhaus (Max Mauff) entdeckt sein Talent als Passfälscher und bewahrt viele andere und sich selbst vor der Deportation ins KZ. Eugen Friede (Aaron Altaras) kommt bei einem hilfsbereiten Ehepaar unter, während Ruth Arndt (Ruby O. Fee) und ihre Freundin Ellen (Viktoria Schulz) unbemerkt bei einem NS-Offizier als Haushälterinnen arbeiten. Ihre Geschichten sind stellvertretend für die vielen verschiedenen Schicksale der „Unsichtbaren“ in Berlin und anderen Städten. Regisseur Claus Räfle stieß bei Recherchen zum legendären „Salon Kitty“, ein Bordell in Berlin-Charlottenburg, auf diese unbekannten Geschichten. Über Jahre hinweg recherchierte er und wählte vier Protagonisten für sein Dokudrama aus. Er lässt die Überlebenen erzählen und einige der besten jungen Darsteller nachstellen, was sie erlebten. Mit einer namhaften Besetzung aus Alice Dwyer („Heute bin ich blond“), Max Mauff („Victoria“), Florian Lukas („Good Bye Lenin“) und Ruby O. Fee („Als wir träumten“), Filmsets und Kinobildern wird die Zeit authentisch wiederbelebt. So kommt ein unsichtbares Kapitel der deutschen Geschichte ans Tageslicht, spannend und berührend erzählt. Eine zusätzliche traurige Note verlieh der überraschende Tod eines großartigen Charakterdarstellers dem Projekt: Andreas Schmidt, der den Widerstandskämpfer Hans Winkler verkörpert, ist hier in seiner letzten Rolle zu sehen. mehr. (4 Sterne/lt/29.10.17)
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