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Filme > 2017 > Pre-Crime
Pre-Crime
 
Genre:Dokumentarfilm / Thriller
Kinostart:12. Oktober 2017
Länge:88 Minuten
OmU:Original mit deutschen Untertiteln
Verleih:Rise and Shine Cinema
 
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Inhalt
Eine Software, die voraus­sagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario im Stil von MINORITY REPORT klingt, ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Und ob wir gefährlich sind oder nicht, wird schon heute von Polizei­computern entschieden. Predictive Policing nennt sich die Methode und dieses Zukunfts­versprechen ist nicht nur ein positives. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit persönlichen... Informationen befüllen.
  Da, wo der Film CITIZENFOUR aufhört, geht PRE-CRIME einen Schritt weiter. Die Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder stellen einige der brennendsten Fragen unserer Zeit: Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben für das Versprechen absoluter Sicherheit? Und können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen?
  Der Film reist um die halbe Welt und stellt Menschen vor, die täglich mit dieser Technologie arbeiten und sie weiter entwickeln. Aber auch Menschen, die zu den Opfern dieser Technologie wurden. PRE-CRIME zeigt: Die Zukunft hat uns längst eingeholt. Faszinierend und furcht­erregend zugleich dringen utopische Kontroll­szenarien immer mehr in unser Leben ein… Ausführlicher Inhalt.
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Trailer
Kritiken
Die Zukunft ist jetzt. Der Roman »Minority Report« von Philip K. Dick – und dessen Verfilmung durch Steven Spielberg – zeichnen die Zukunftsvision eines perfekten Staates. In ihm gehört Kriminalität der Vergangenheit an, da die Menschheit einen Weg gefunden hat, zukünftige Taten bereits in der Gegenwart zu verhindern. Diese Vision ist längst nicht mehr reine ... Utopie. Schon heute arbeiten Einsatzkräfte etwa in Chicago, Paris und Berlin mit Früherkennungssystemen, die eine Vielzahl von Daten auswerten und auf diese Weise potenzielle Verbrechensherde ausmachen. Menschen werden kategorisiert und die Wahrscheinlichkeit einer Straftat ermittelt. Diese Algorithmen sind allerdings höchst zwiespältig, regen sie doch rassistische Vorgehensweisen an: die Chance, dass etwa ein Afroamerikaner eine Straftat begeht, sind eben ungleich höher. Entsprechend reagieren die computergestützten Streifenpolizisten und kontrollieren vermehrt Ausländer. Regisseur Matthias Heeder, Dokumentarfilmer und langjähriges Mitglied der Auswahlkommission beim DOK Leipzig, stellt die unterschiedlichen Systeme und die Intelligenz dahinter vor. Er spricht mit Kritikern und Befürwortern, Professoren und Polizisten – und Opfern wie Robert McDaniel, dem ein normales Leben verwehrt wird, da er als potentieller »Gefährder« auf der Liste der Überwachung steht. Seine Erlebnisse stellt Heeder mit Schauspielern nach, was leidlich gut funktioniert. Auch der übermäßige Einsatz von flashigen Animationssequenzen, die die oftmals trockenen Interviews auflockern sollen, wirkt etwas zu bemüht. Heeder streift den umfangreichen Komplex der ständigen Überwachung durch die selbstverständliche Nutzung von Datensammlern wie Google, Facebook & Co. – dabei verdient dieses Thema eher einen eigene Auseinandersetzung. Dennoch: »Pre-Crime« ist ein unangenehmes Dokument der westlichen Gesellschaften, die auf Sicherheit um jeden Preis bedacht sind, über den Statistiken jedoch die Menschen hinter den Zahlen vergessen. mehr. (3 Sterne/lt/13.10.17)
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