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Filme > 2017 > Suburbicon
Suburbicon
 
Genre:Komödie / Krimi
Kinostart:9. November 2017
Freigabe:ab 16 Jahren
Prädikat:besonders wertvoll
Länge:106 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Concorde
 
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Inhalt
Willkommen im sonnigen Suburbicon, einer Vorstadt­gemeinde mit immer­während glücklichen Familien mitten im Herzen von Amerika. Mit seinen erschwinglichen Häusern und gepflegten Rasen­flächen ist Suburbicon in den 1950er Jahren die idyllische Post­karten-Version des amerikanischen Traums.
  Doch das ändert sich, als mit den Meyers die erste farbige Familie in die Nachbar­schaft zieht und sich der Rassismus der Gemeinde Bahn bricht. Gleichzeitig wird das Leben der Familie Lodge... auf den Kopf gestellt, nachdem ein Einbruch in ihrem Haus eskaliert und zum Tod der Mutter führt. Der Familien­vater und die Zwillings­schwester der Toten geraten in einen Strudel un­gewöhnlicher und verdächtiger Ereignisse, der sie immer tiefer in ein Netz von Verrat und Erpressung hinein­zieht. Als der junge Sohn der Verstorbenen die seltsamen Machen­schaften der Erwachsenen zu verstehen versucht, findet er sich auf Konfrontations­kurs zu seinem Vater, der eine neue Familien­ordnung herstellen möchte. Während das Chaos, das im Zuhause der Lodges um sich greift, nach außen un­bemerkt bleibt, eskalieren die Ausschreitungen um das Heim der Meyers. Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Kritiken
Gewohnt grotesk. Seit ihrem tiefschwarzen Erstling „Blood Simple“, der gerade in einer restaurierten Fassung erneut die Kinos beehrt, erzählen die Coen-Brüder mit Vorliebe vom kleinen Mann, der hoch hinaus will und kläglich scheitert. Ob Jerry Lundegaard („Fargo“) oder Larry Gopnik („A Serious Man“) - irgendwann treibt es sie vom Pfad der Tugend hinein ... ins Verderben. So gesehen ist „Suburbicon“ eine ganz und gar typische Geschichte der Coens. Erzählt wird sie aus der Sicht des jungen Nicky Lodge. Er muss mitansehen, wie seine Familie von zwei brutalen Schlägern überfallen wird. Am nächsten Morgen sind die Täter verschwunden und Nickys Mutter Nancy erwacht nicht mehr. Doch viel zu schnell kehrt wieder Normalität ins Haus der Lodges ein und Nancys Schwester Margarete (Julianne Moore in einer Doppelrolle) nimmt den Platz an der Seite seines Vaters Gardner (Matt Damon) ein. Ebenso schnell wird Nicky klar, dass Gardner etwas mit dem Überfall zu tun hat. Parallel dazu erzählt „Suburbicon“ aber eine weitere Handlung: Angesiedelt in einer musterhaften Vorortsiedlung im Amerika der 1950er zieht neben den Lodges die erste farbige Familie in den Wohnblock. Das führt erwartungsgemäß zu Aufständen der Einwohner, die sich mit dem Schicksal der Lodges immer näher Richtung Abgrund schaukeln und die ganze Hässlichkeit der menschlichen Natur offenbaren. Ein typischer Coen eben, wenn auch nicht ganz mit der handwerklichen Brillanz ihrer Werke erzählt - denn sie lieferten hier nur das Drehbuch, das George Clooney mit seinem langjährigen Partner Grant Heslov adaptierte und inszenierte. Die beiden Handlungsstränge wollen nicht so recht zusammenwachsen und die Figuren lassen ein wenig den Charme vermissen, den bei den Coens selbst schräge Auftragskiller besitzen. Die stimmungsvolle Inszenierung und die hervorragende Darstellerriege sorgen aber dennoch für ein bitterböses Vergnügen. mehr. (3 Sterne/lt/31.10.17)
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