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Filme > 2017 > lieber leben
Patients
lieber leben
 
Genre:Drama
Kinostart:14. Dezember 2017
Freigabe:ab 6 Jahren
Länge:112 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:Neue Visionen
Inhalt
Benjamin hat haufen­weise Pläne und einen großen Sinn für Humor. Auch Farid hatte einiges vor, bevor er vor Jahren durch einen Un­fall im Roll­stuhl landete. Die beiden treffen sich in einem Reha-Zentrum, in das auch Ben verlegt wird, nach­dem er sich einen Hals­wirbel ge­brochen hat. Er wird lebens­lang be­hindert sein, heißt es. Ob telefonieren, pinkeln oder essen – nichts geht bei Ben mehr ohne die Hilfe von der un­geschickten Schwester Christiane und von dem immer viel zu... gut gelaunten Pfleger Jean-Marie. Trotz­dem gibt Ben nicht auf, er reißt einen Witz nach dem nächsten über die be­deutungs­lustige Reha-Psychologin und die un­zu­mut­baren Stütz­strümpfe. Ben trifft auch auf Toussaint und Steeve, eben­falls Patienten, die die große Kunst gelernt haben, das Un­glück ein­fach aus­zu­lachen. Und dann ist da noch die bild­hübsche Samia, in die Ben sich auf den ersten Blick ver­liebt. Eine Gruppe voller Knall­köpfe und Kämpfer – versehrte Helden, die gemeinsam die Ver­zweiflung aus dem Weg räumen und jeden Milli­meter Bewegung feiern. Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Kritiken
Perspektivwechsel. Die erste Minuten des Films blicken wir durch Benjamins Augen. Der junge Mann wird ins Krankenhaus eingeliefert. Ärzte, eine Operation, 245 Quadrate in der Deckenlampe – bis Benjamin wieder vollends zu sich kommt, vergeht eine Weile. Das Wie und Warum ist nicht entscheidend – eine Dummheit hat ihn hierher gebracht, wie Benjamin es später ... beiläufig abtun wird. Doch diese Dummheit veränderte sein Leben. Nun ist er nahezu vollständig gelähmt und landet in einem Rehabilitationszentrum. Der aktive Basketballspieler ist fest entschlossen, dass bald alles wieder sein wird wie vorher. So lässt er die täglichen Strapazen ebenso über sich ergehen wie das eigenwillige Personal. Hilfe geben ihm die Mitinsassen, die alle ihre eigene Geschichte mitbringen und ihr Schicksal mit Ironie überspielen. Auch Samia, die sein Interesse bei den täglichen Sportübungen weckt. Die Fortschritte kommen langsam. Ein Rollstuhl bedeutet Freiheit, eine Schwelle kann ein unüberwindbares Hindernis sein. »Lieber leben« macht auf eindringliche Weise klar, wie die Welt im Blickwinkel eines körperlich behinderten Menschen aussieht. Wenn der Körper nicht mehr gehorcht, sind wir abhängig von Anderen. Wenn der Übergang vom Bett zum Rollstuhl misslingt, liegt man hilflos am Boden. Das Drehbuch beschönigt nichts, das ist die große Stärke des Films. Zu verdanken ist das Fabien Marsaud, der nach seinem Unfall eine ähnliche Selbstfindung durchlitt, bevor er seine Erlebnisse selbstironisch als »Grand Corps Malade« (großer kranker Körper) in Rap-Texten und Poetry Slam zum Ausdruck brachte und damit in Frankreich Erfolge feierte. Mit Mehdi Idir, der mit Hip-Hop-Tanzvideos bekannt wurde, setzte Marsaud seine Geschichte nun für die Leinwand um. Der authentische Blick und die Leistung des Hauptdarstellers Pablo Pauly (»Mit ganzer Kraft«) berühren, die etwas gezwungen wirkende Liebesgeschichte hingegen ist entbehrlich. mehr. (3,75 Sterne/lt/18.12.17)
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