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Filme > 2018 > Die dunkelste Stunde
Darkest Hour
Die dunkelste Stunde
 
Genre:Drama / Historienfilm
Kinostart:18. Januar 2018
Freigabe:ab 6 Jahren
Länge:126 Minuten
Verleih:Universal
Inhalt
Mai 1940: Das anfängliche Kriegs­glück der Nazis stürzt die britische Regierung in eine existenzielle Krise, Premier­minister Chamberlain tritt zurück. Nur dem reichlich un­populären Winston Churchill traut man zu, die scheinbar ausweg­lose Lage in den Griff zu bekommen. Er über­nimmt das Amt, sieht sich aber bald von Öffentlichkeit und Regierungs­mitgliedern bedrängt, mit den scheinbar un­aufhaltsamen Nazis über einen Friedens­vertrag zu verhandeln. Doch durch seine außer­ordentliche... Weit­sicht und Integrität gelingt es Churchill dennoch, an seiner Über­zeugung fest­zuhalten und für die Freiheit seiner Nation zu kämpfen.
  Als die Luft­schlacht um England entbrennt und die deutsche Invasion droht, wenden sich das über­rumpelte britische Volk, der skeptische König und sogar seine eigene Partei von Churchill ab. Wie soll es ihm in dieser prekären Situation seiner Karriere gelingen, das Land zu einen und den Lauf der Welt­geschichte zu ändern?
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Trailer
Kritiken
Mächtig mächtig. Die Schlacht von Dünkirchen ist 77 Jahre her, aber in diesem Kinojahr allgegenwärtig. Nicht nur, dass mit »Ihre beste Stunde« und »Dunkirk« zwei Filme die legendäre Rettungsaktion von über 300.000 britischen Soldaten mit zivilen Booten aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Mit »Churchill« und »Die dunkelste Stunde« sind es nun ... auch gleich zwei, die die Rolle des Premiers Winston Churchill darin beleuchten. Er war bereits jenseits der Sechzig, als er zum Premierminister ernannt wurde. Der Zweite Weltkrieg tobte in Belgien und Frankreich, England wurde zurückgedrängt, die Lage schien aussichtslos. Niemand wollte den dicklichen Gewohnheitstrinker, der allzu oft seine Meinung offen vor sich her trug. Aber er war der einzige Kompromiss im zerstrittenen britischen Oberhaus und tatsächlich sollte es ihm gelingen, das Volk hinter sich zu vereinen. Während seine Gegenspieler auf einen Friedensvertrag mit Deutschland beharrten, beschwörte er die Standhaftigkeit des British Empire. Der Reiz der Erzählung liegt im Zusammenspiel der Ereignisse. Was wäre gewesen, wenn sich auch nur ein Rad in diesem historischen Getriebe anders gedreht hätte? Regisseur Joe Wright (»Abbitte«) schildert minutiös die chronologischen Ereignisse dieser »dunkelsten Stunde«. Die von ihm gewohnte visuelle Wucht stellt er dabei hinten an. Der Film spielt zu großen Teilen in schlecht ausgeleuchteten Innenräumen. Ebenso wie »Churchill« wählt er die Perspektive seiner Schreibmaschinistin, um die Ereignisse zu schildern. Das sorgt für weitere Déja-vu Momente für all jene, die die Eingangs erwähnten Filme kennen. Wright wählt den klassischen Weg und erzählt die Schicksalstage im Mai als dichten, hochspannenden Krimi. Sein größtes Pfund ist dabei Hauptdarsteller Gary Oldman, der den überlebensgroßen Winston Churchill beeindruckend zum Leben erweckt und dafür auf einen Golden Globe hoffen kann. mehr. (4,25 Sterne/lt/14.1.18)
Nutzerkommentare
Und der Oscar geht an ... ... Winston Churchill.
  1940. Der 2. Weltkrieg ist im vollen Gange. Im sogenannten Westfeldzug überrennen die deutschen Truppen die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Norwegen. Frankreich steht vor der Kapitulation. Und als nächstes soll England angegriffen werden.
  Dort ist erst seit wenigen Tagen der neue Premierminister Winston ... Churchill im Amt. Der Mann ist aber alles andere als unumstritten. Nicht nur, dass er bereits einige schwerwiegende militärische Fehlentscheidungen getroffen hat. Auch gilt er als launisch und unberechenbar.
  Er ist also nicht die erste Wahl, aber die letzte Chance.
  Denn sein Vorgänger, Neville Chamberlain, vertrat die Ansicht, dass man mit den Nazis einen Friedensvertrag aushandeln könne. Aber aufgrund der jüngsten Ereignisse hält Churchill ein Friedensabkommen mit Nazi-Deutschland allerdings für eine Fehleinschätzung. Aber was wird er statt dessen tun?
  Die Antwort auf diese Frage bekommt man entweder aus einem guten Geschichtsbuch oder dem beeindruckenden Biopic-Historien-Drama „Die „Dunkelste Stunde“.
  Und dieser Film bringt alles mit, was ein außergewöhnliches Kinoerlebnis braucht. Ein großartig geschriebenes Drehbuch. Eine mindestens genau so souveräne Inszenierung. Und einen alles überragenden Hauptdarsteller. In diesem Fall Gary Oldman.
  Dass der ein Schauspiel-Großkaliber ist, muss man niemandem erklären, der ihn jemals hat arbeiten sehen. Aber was er hier abliefert, sprengt alle Grenzen. Warum? Weil er einen Menschen spielt, der in Wort und Bild weltweit bekannt ist. Und so hätte Oldman nur all zu leicht ins Zitieren und Posen kommen können. Ist er aber nicht!
  Was er statt dessen hier in einer unglaublichen Maske auf die Leinwand bringt, lässt jeden, der sich ein bisschen intensiver mit Film und Schauspiel beschäftigt, im Dauer-Staun-Zustand erstarren.
  Nur ganz selten fällt einem auf, dass Winston Churchill ab und zu ein kleines bisschen Ähnlichkeit mit Gary Oldman hat.
  Und so bleibt nur noch die Frage offen: Kann ein Schauspieler für eine Rolle den Oscar doppelt bekommen? Sozusagen als siamesischen Zwillings-Oscar. Wenn ja, dann wäre jetzt der richtige Moment dafür.
  MOV!E D!CK
mehr. (4,25 Sterne/PDi/18.1.18)
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Action:1,4 Sterne(1)
Anspruch:3,85 Sterne(1)
Erotik:0,7 Sterne(1)
Humor:2,65 Sterne(1)
Spannung:2,7 Sterne(1)
Story:4,15 Sterne(1)
Film:4,22 Sterne(2)
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