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Filme > 2018 > Molly's Game - Alles auf eine Karte
Molly's Game
Molly's Game - Alles auf eine Karte
 
Genre:Literaturverfilmung
Kinostart:8. März 2018
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:140 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:SquareOne / Twentieth Century Fox
Inhalt
Molly Bloom (Jessica Chastain) ist eine schöne, junge ehe­malige olympische Ski­fahrerin, die über zehn Jahre hinweg den exklusivsten geheimen Poker-Ring der Welt betrieben hat. Als sie eines Nachts von siebzehn schwer bewaffneten FBI-Agenten festgenommen wird, bedeuted es das Ende ihrer kriminellen Karriere. Zu ihren Poker-Gästen gehörten Hollywood-Stars, Sport­größen, erfolg­reiche Geschäfts­leute und zuletzt auch – von ihr un­bemerkt – die russische Mafia. Nach ihrer Verhaftung... wurde ihr Rechts­anwalt Charlie Jaffey (Idris Elba) zu ihrem engsten Verbündeten. Denn Jaffey begreift schnell, dass viel mehr in Molly steckt, als die Sensations­nachrichten, die man über sie in der Boulevard­presse lesen konnte, erzählen… mehr.
Trailer
Kritiken
Hoch gepokert. Aaron Sorkin ist ein Meister darin, die amerikanische Seele abzubilden – ob in seinen Drehbüchern zu »Social Network«, oder hoch politischen Fernseharbeiten wie »The West Wing«. Er kniet sich wie kaum ein anderer in die Recherche, um seinen Themen neue, überraschende Seiten abzuringen. Seit Anfang der Neunziger ist Sorkin im Hollywood-Geschäft, ... zwei Golden Globes und ein Oscar stehen auf dem Kaminsims – da überrascht es fast, dass er mit »Molly's Game« seine erste Regiearbeit vorlegt. Aber diese Geschichte ist auch einfach zu gut, um nicht erzählt zu werden: Molly Bloom ist eine tragische Figur – das teilt sie mit der gleichnamigen Figur in James Joyces »Ulysses«. Einst war sie eine aufstrebende Skiläuferin, doch ein Unfall beendete ihre Karriere. Um ihr Jurastudium zu finanzieren, leitete sie illegale Pokerrunden in L.A., bei denen sich Neureiche und Celebreties tummelten und mit Hunderttausenden von Dollar um sich schmissen. Molly fand gefallen daran und geriet mit dem Gesetz in Konflikt. Die Geschichte der selbstbewussten Geschäftsfrau ist irre und in dieser Form nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten denkbar. In ihren Memoiren schrieb sie die Einzelheiten nieder, verheimlichte jedoch einen Großteil der Namen. Hier setzt Sorkins Film an, erzählt ihre »Karriere« in Rückblenden und schildert schließlich den Druck, den die Behörden auf sie ausübten und den anschließenden Prozess, mit dem sich der letzte Akt der Story befasst. Wie gewohnt liefern die Figuren ihre cleveren Dialoge in schwindelerregendem Tempo ab. Dazu braucht es sattelfeste Schauspieler und eine solche Rolle kann in Hollywood wohl derzeit niemand besser tragen als Jessica Chastain. Wie zuletzt in »Die Erfindung der Wahrheit« verkörpert sie die Protagonistin als komplexe, stets nachvollziehbare Figur und bekam dafür ihre fünfte Golden Globe Nominierung. mehr. (4 Sterne/lt/2.3.18)
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