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Filme > 2018 > The Florida Project
The Florida Project
 
Genre:Drama
Kinostart:15. März 2018
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:111 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Verleih:PROKINO / Twentieth Century Fox
Inhalt
Orlando, Florida: Moonee (Brooklynn Prince) ist erst sechs Jahre alt und hat bereits ein höllisches Temperament. Nur wenige Meilen entfernt vom Eingang zu Disney­world wächst sie in „The Magic Castle Motel“ an einem viel­befahrenen Highway auf. Ihre früh­reifen Streiche scheinen Halley (Bria Vinaite), ihre sehr junge Mutter, kaum zu beunruhigen. Da, wie bei allen Bewohnern des Motels “Magic Castle“, ihre finanzielle Lage nicht gerade rosig ist, ist sie gezwungen, auf mehr oder... weniger anständige Weise ihre wilde Tochter und sich selbst durchs Leben zu hieven. Moonee und ihre gleich­altrigen Freunde erklären derweil unter den wachsamen Augen des Motel­managers Bobby (Willem Dafoe) die Welt um sich herum zu einem großen Abenteuer­spielplatz… Ausführlicher Inhalt. mehr.
Trailer
Kritiken
Von unten. Die »Florida Projects« sind ein sozialer Wohnungsbau am Stadtrand von Orlando, unweit der künstlichen Welt des Walt Disney Parks. Sie sind der Handlungsort für Sean Bakers gleichnamigen Film. Ein Hafen für Gestrandete wie die 22-jährige Halley. Sie lebt allein mit ihrer sechsjährigen Tochter Moonee in einer winzigen Wohnung im »Magic ... Castle Motel«. Statt in die Schule zu gehen, ist Moonee immer dabei, wenn Halley auf den Parkplätzen der Shopping Malls billig kopiertes Parfum verkauft. Wenn das Geld für die Miete knapp wird, findet der gutmütige Motelmanager Bobby einen Ausweg. Und dann sind da noch die Freundinnen im Wohnblock, die sich gegenseitig helfen. Die Sommersonne brennt und Moonee und ihre Freunde Scooty und Jancey genießen die Freiheit. Sie legen die Stromversorgung des gesamten Motels lahm und zündeln in leerstehenden Häusern. Doch die Verantwortungslosigkeit der junge Mutter bleibt nicht unbemerkt und die sorglosen Tage nähern sich dem Ende. Independentfilmer Baker, dem mit seinem Prostituiertendrama »Tangerine« ein Sundance-Hit gelang, stellt auch bei seinem vierten Film die soziale Unterschicht der US-Gesellschaft in den Mittelpunkt, die fehlende Mittel mit Menschlichkeit ausgleichen. Wieder gelingt es ihm, die Lebensrealität der Figuren absolut realistisch abzubilden. Er erzählt seinen Film konsequent aus der Sicht der Kinder. Fast immer ist die Kamera auf Augenhöhe der kleinen Protagonisten. Man spürt die unbeschwerte Freiheit dieses Sommers, den Alexis Zabe in traumhaften Bildern einfängt. Willem Dafoe verleiht dem Hausmeister Bobby Konturen und hat gute Chancen auf einen Oscar. Die eigentliche Sensation sind aber die Kinder die absolut natürlich vor der Kamera agieren. Sean Baker lässt sie los und folgt ihnen mit der Kamera durch einen unvergesslichen Sommer. mehr. (5 Sterne/lt/14.3.18)
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