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Filme > 2018 > 1000 Arten Regen zu beschreiben
1000 Arten Regen zu beschreiben
 
Genre:Drama
Kinostart:29. März 2018
Freigabe:ab 12 Jahren
Prädikat:besonders wertvoll
Länge:91 Minuten
Bildformat:Cinemascope
Drehzeit:18. April bis 26. Mai 2016
Verleih:Film Kino Text
Inhalt
Seit vielen Wochen ist die Tür zu: Mike, gerade 18 geworden, hat sich ein­geschlossen. Er ist nicht krank. Er hat sich bewusst dazu entschieden, am Leben draußen nicht mehr teil­zunehmen. Die Eltern Susanne (Bibiana Beglau) und Thomas (Bjarne Mädel) sowie Schwester Miriam (Emma Bading) stehen buch­stäblich vor seiner Tür ˗ warten, fragen, fordern, flehen, rasten aus, verzweifeln, beschuldigen, ignorieren und hoffen. Dabei wird die Tür zwischen ihnen und Mike mehr und mehr... zum Spiegel ihrer eigenen Geschichten.
  Je mehr sie nach Mikes Gründen forschen oder vor ihrer eigenen Ohn­macht fliehen, desto deutlicher werden ihnen ihre eigenen Verkettungen mit einem Leben, das sie nie wirklich hinter­fragt haben, und das sie dem entsprechend nie wirklich bewusst an­genommen haben. Mikes jüngere Schwester Miriam, die auch gerade mit den Heraus­forderungen und Zu­mutungen des Erwachsen­werdens konfrontiert wird, scheint ihren Bruder zu verstehen. Von ihrer Arbeit assimilierte Eltern taugen nicht mehr als Vorbilder für ein Leben. Das macht es Jugendlichen nicht leicht ihren Weg zu finden.
  Am Ende erkennen alle drei, dass sie es sind, die Mikes Zurück­gezogen sein erst ermöglichen, und dass sie Mike helfen müssen, damit er noch einmal ganz für sich in die Welt finden kann.
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Trailer
Kritiken
Alles offen. Eine spannende Ausgangssituation hat sich Isa Prahl für ihr Spielfilmdebüt ausgesucht: Der 18-jährige Mike hat sein Zimmer seit Wochen nur verlassen, um auf die Toilette zu gehen. Jeglicher Versuch der Kontaktaufnahme scheitert. Seine Eltern Susanne (Bibiana Beglau) und Thomas (Bjarne Mädel) sperrt er aus, nur seiner jüngeren Schwester ... Miriam (Emma Bading) schiebt er hin und wieder Nachrichten unter der Tür durch, mit kryptischen Wetterbeschreibungen. Doch statt sich mit den Problemen innerhalb der Familie zu konfrontieren, suchen alle – die Filmemacherin ebenso wie ihre Figuren – woanders das Glück. Die Eltern stürzen sich in Affären, während Miriam ihre Grenzen ausprobiert. Trotz der hervorragenden Besetzung ist das alles leider nur schwer erträglich. Bedeutungsschwanger lässt das Drehbuch von Karin Kaçi vieles offen und Regisseurin Prahl schneidet immer wieder YouTube-Clips vom Regen dazwischen. Am Ende hat man Verständnis für Mikes Schritt, irgendwie ist einem das Schicksal der Figuren aber auch völlig egal. mehr. (1,75 Sterne/lt/16.3.18)
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