Mißratene Comic-Verfilmung. Stellen Sie sich vor es ist Montagmorgen Sie sind noch etwas unausgeschlafen und dann dieser Film ... . Fans von Marvel-Comics wird Elektra sicherlich etwas sagen allen anderen sei ein Blick in eine Buchhandlung oder zumindest auf die Marvel-Webseite vor dem Kinobesuch empfohlen. Der Film selbst klärt leider wenig über die Hintergründe und Verankerungen der Figuren in der entsprechenden Comic-Welt von Daredevil auf. Zum Film selbst gibt es erstaunlich wenig zu sagen. Er erfüllt alles was man von Comic-Verfilmungen erwartet, eine nicht allzu fordernde Story, viel Hochglanzoptik, nicht sehr reale Figuren und natürlich der ewige Kampf des Guten gegen die Mächte des Bösen. Leider all dies aber nur in geringem Maße und in sehr maßvoller Qualität. Für eine Comic-Verfilmung mangelt es eindeutig an Actionszenen und der Versuch Horrorelemente einzubauen ist vollkommen misslungen. Würde man einige Gewaltszenen rausschneiden könnte man ihn gut als Kinderfilm vermarkten denn was hier eine Liebesgeschichte (schlecht gespielt) mit anschließendem Familienhappyend zu suchen hat erschließt sich dem Zuschauer nicht wirklich. Wer bereits die anderen Kino-Verfilmungen der Marvel-Reihe gesehen hat (beispielsweise X-Men) und den die entsprechenden Comics interessieren für den könnte ein Kinobesuch lohnen allen anderen sei empfohlen sich nach einem anderen Film umzusehen. (

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ich/3.2.05)