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Der Fischer und seine Frau
Kinostart: 27.10.2005
ausgewählte Kritik
Beziehungs-weise. Sie haben eigentlich nichts gemeinsam und doch führt sie das Schicksal zusammen: die attraktive und offensive Designerin Ida (Alexandra Maria Lara) und der ruhige, liebenswerte Otto (Christian Ulmen). Ida macht gleich einen entsprechenden Auftritt, als sie in schrillen Klamotten an einer verlassenen japanischen Bushaltestelle steht und ein Taxi vorbeirollt. Der Biologe Otto will sie zunächst gar nicht an Bord nehmen, doch sein Kollege Leo (Simon Verhoeven) lotst sie ins Auto und am liebsten als nächstes ins Bett. Doch Ida hat sich in Otto verguckt und heiratet ihn vom Fleck weg in einer japanischen Zeremonie. Zurück in Deutschland zieht Otto sich aus dem Geschäft mit Edelfischen und aus seinem Wohnwagen zurück und in die vermeintliche bürgerliche Idylle von Reihenhaus, Kind und Winkekatze. Doch während Ida Karriere macht und immer mehr will, macht Otto gar nichts und will noch weniger.
  Die Probleme sind uralt, die Klischees bekannt und trotzdem ist viel Wahres an Doris Dörries („Männer“) Beziehungsreigen. Kein Wunder, ist sie doch Fachfrau auf diesem Gebiet. Die Rahmenhandlung mit den verwunschen Fischen mag der sehr freien Adaption des Grimmschen Märchens „Von dem Fischer und seiner Frau“ zwar nicht so recht stehen. Dafür erledigen dies aber die farbenfrohen Kleider und Möbel, die dem Film, ebenso, wie die beiden Liebenden Lara und Ulmen, der in seiner zweiten Hauptrolle erneut überzeugt, Farbe verleihen. Am Ende sind zwar nicht alle Fragen beantwortet, aber gerade das macht die Liebe ja so spannend. (3,75 Sterne/lt/26.10.05)

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