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Filme > 2007 > Verwünscht > Kritiken
Enchanted
Verwünscht
Kinostart: 20.12.2007
ausgewählte Kritik
Verwünscht und zugenäht. Der Anfang ist viel versprechend: in herrlich übertriebener Art werden hier die Trickfilmkonventionen überzeichnet. Ein Prinz hopst durch den Wald, jagt Trolle und schmettert dabei ein Liedchen, das prompt vom anderen Ende des Gehölzes beantwortet wird. Dort lebt die liebreizende Giselle, Freundin aller Tiere im Wald und auf der suche nach ihrem Prince Charming. Die beiden laufen sich über den Weg und planen die Hochzeit.
  Doch da gibt es ja noch die böse Stiefmutter, die ihren Machtanspruch bedroht sieht. Also wirft sie Giselle kurzerhand in den Brunnen, der die naive Schönheit schnurstracks in die reale Welt verfrachtet. In New York angekommen, muss sie schon bald feststellen, dass die Realität alles andere als märchenhaft ist. Zum Glück laufen ihr der allein stehende Scheidungsanwalt Robert und seine kleine Tochter über den Weg und nehmen sie mit nach Hause. Dort lernt sie die Welt der Menschen kennen und lieben, während ihr der einfältige Prinz zur Rettung eilt.
  Es hätte so gut ausgehen können für den Kinogänger, der sich eine erfrischende Abwechslung von der heilen Welt der Trickfilme aus dem Hause Disney erhoffte. Doch die Möglichkeiten bleiben ungenutzt. Statt Komik regiert Kitsch, der kleinen Mädchen sicher Freude bereiten wird, den Rest der Familie aber kalt lässt. Die erfreuen sich an den leider viel zu seltenen Slapstickeinlagen des perfekt animierten Backenhörnchens. Aber das alleine reicht am Ende nicht. Etwas mehr Mut hätte da schon mehr bewirkt. (3 Sterne/lt/20.12.07)

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