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Duplicity - Gemeinsame Geheimsache
Kinostart: 30.4.2009
ausgewählte Kritik
Wer linkt wen? Wenn zwei Ex-Agenten gemeinsame Sachen machen, ist niemand sicher. Erst recht nicht, wenn sie früher auf unterschiedlichen Seiten des Atlantiks operierten, ganz und gar nicht, wenn diese beiden Agenten ein Mann und eine Frau sind – und nie und nimmer, wenn sich die beiden auch noch ineinander verlieben. In Tony Gilroys schwungvollem Heist-Movie ist nichts, wie es scheint.
  Der britische MI6-Agent Ray Koval (Clive Owen) und CIA-Agentin Claire Stenwick (Julia Roberts) lernten sich vor vielen Jahren kennen, als Ray in Dubai tätig war und Claire ihn wortwörtlich aufs Kreuz legte. Die Niederlage hat er nie überwunden, doch als die beiden sich eine halbe Dekade später in Rom über den Weg laufen, erliegt er erneut ihrem Charme. Die beiden hecken einen Plan aus, der sie auf sicherem Wege zu viel Geld bringen soll. Unabhängig voneinander schleusen sie sich in zwei verfeindete Pharma-Konzerne ein, um sie gegeneinander auszuspielen und am Ende als lachende Dritte da zu stehen. Doch das berufsbedingte gegenseitige Misstrauen verkompliziert die ganze Sache immer wieder.
  Die Machenschaften einer korrupten Branche waren schon in Gilroys erstaunlichem Erstling „Michael Clayton“ Thema, und längst hat er bewiesen, dass er weiß wovon er da erzählt. Diesmal geht er das Thema wesentlich humorvoller an und seine gut aufgelegten Hauptdarsteller verleihen der komplexen Story, ebenso wie die schwungvolle Musik von James Newton Howard, Tempo und Kurzweil. Auch wenn man hin und wieder inmitten all der verschiedenen Zeitebenen, Schauplätze und Figuren die Übersicht verlieren kann, lässt man sich von einem so charmanten Team gerne die Hirnwindungen verknoten. (3,75 Sterne/lt/30.4.09)

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