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Disco ormene
Sunshine Barry und die Discowürmer
Kinostart: 29.10.2009
ausgewählte Kritik
Kompostdisco. Das Leben von Barry ist ohne Perspektiven. Als Regenwurm ist er nicht nur an das unterste Ende der Nahrungskette verdammt, was ihn falsche Freunde wie der Trupp Käfer, mit dem er gelegentlich abhängt, immer wieder spüren lassen. Nein, er hat auch keine Wahl, wenn es um die Karriere geht. Zuhause zeigt seine herrische Mutter ihm und seinem Vater bei jeder Gelegenheit, wer die Hosen anhat und seine berufliche Zukunft ist vorausgeplant: er soll in die Bohrlöcher seines Vaters treten und ein dröges Leben als Verwaltungsbeamter fristen. In dieser Situation träumen er und sein gefräßiger Kumpel Tito gerade mal von einem Aufstieg ins mittlere Management der Kompostierungsanlage. Doch selbst dahin hat es vor ihnen noch kein Wurm geschafft.
  Da stolpert Barry über einen alten Plattenspieler seines Vaters und die Scheibe „Disco-Hits“ glitzert ihm entgegen. Nachdem sich die Nadel einmal auf dem schwarzen Vinyl niedergelassen hat, ist kein Halten mehr: Barry ist infiziert vom Discovirus und setzt sich in den Kopf als Sunshine Barry ganz groß raus zu kommen. Um seiner heimlichen Liebe Gloria zu imponieren, muss er es mit dem schmierigen Schlagerfutzi Tony Dean aufnehmen. Doch beim großen Bandcontest im TV sind Würmer unerwünscht.
  Mit pointierter Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen und einem funky Soundtrack aus der Jugend der Eltern hat „Sunshine Barry und die Disco Würmer“ durchaus Hitpotential beim erwachsenen Publikum. Humor und Plot orientieren sich aber deutlich an ganz junge Semester, denen auch die technischen Defizite egal sein dürften. Im Übermächtigen Schatten von „Oben“ sehen die Würmer wahrlich winzig aus. (3 Sterne/lt/26.11.09)

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