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Surrogates
Surrogates - Mein zweites ich
Kinostart: 21.1.2010
ausgewählte Kritik
Plastic People. In der nahen Zukunft ist das menschliche Leben ist zur Lüge verkommen. Künstliche Stellvertreter (engl. Surrogates) verkörpern ihre realen Vorbilder, deren Körper in ihren Appartements in Kokons vor sich hin vegetieren. Niemand wagt sich mehr in Fleisch und Blut auf die Straßen. Die Gegner der Entwicklung, die von einem selbst ernannten Propheten (Ving Rhames) angeführt werden, leben in Ghettos und verabscheuen jegliche Technik. Deshalb fällt der Verdacht auch zunächst auf sie, als eine Reihe von Morden an den Replikanten und ihren Besitzern bekannt wird. Der Detective Tom Greer (Bruce Willis) ermittelt und entdeckt hinter den Vorfällen ein Verschwörungsgeflecht bis in die höchsten Reihen. Kann man seinem Gegenüber noch trauen, in einer Welt, in der jeder sein kann, wer er will?
  Eine interessante Frage, die Robert Venditti und Brett Weldele in ihrem fünfbändigen Comic aufwerfen. Jonathan Mostow, der bereits in „Terminator 3“ mit künstlicher Intelligenz zu tun hatte, hat aus ihr einen etwas generischen SciFi-Actioner gebastelt. Er erschafft eine überzeugende Zukunftsvision, die allerdings die nötige Tiefe vermissen lässt, was wohl auch der mit 88 Minuten recht kurz bemessenen Laufzeit zuzuschreiben ist. Trotzdem gelingt es ihm mit vergleichsweise geringen technischen Mitteln eine faszinierende Dystopie zu entwerfen und nebenbei für einige bleibende Actionsequenzen zu sorgen, in denen Bruce Willis bestens aufgehoben ist. (3,25 Sterne/lt/21.1.10)

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