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Filme > 2010 > Jerry Cotton > Kritiken
Jerry Cotton
Kinostart: 11.3.2010
ausgewählte Kritik
Keine Doppelnullnummer. Die Erfolgsgeschichte Jerry Cotton sucht Seinesgleichen: seit den Fünfziger Jahren erscheint die Groschenromanserie von Delfried Kaufmann nun schon. Über 2500 Fälle hat der FBI-Agent bereits gelöst. Acht Filme entstanden Mitte der Sechziger mit ihm. Nun haben sich die Produzenten von Rat Pack, die bereits Edgar Wallace mit "Der Wixxer" erfolgreich entstaubten, an eine Wiederbelebung der Serie für das Kino gemacht. Und die ist rundum gelungen.
  Christian Tramitz spielt den deutschen James Bond, der mit allen Wassern gewaschen ist. Ohne Gimmicks und Gadgets geht er den Bösewichten an den Kragen und kann dabei durchaus ebenso austeilen wie einstecken. Sein neuer Partner Phil Decker (Christian Ulmen) hält die Methoden anfangs für hochgradig unorthodox. Dennoch entpuppen sich die zwei als perfektes Team, als der vermeintliche Strippenzieher Klaus Schmidt (Heino Ferch) Cotton eine Falle stellt. Die kommt in der bezaubernden Gestalt der Spanierin Malena (Penelopes Schwester Monica Cruz) daher und der Agent tappt prompt in das Schlamassel. Nun ist er des Mordes verdächtigt und muß untertauchen. Der verhuschte Phil Decker ist Cottons einzige Chance.
  Schwungvoll und temporeich inszenieren die beiden Regisseure von "Neues vom Wixxer" das Remake der Traditionsserie. Dabei gelingt es ihnen, die nötige Balance zwischen Selbstironie und Spannung zu halten. Die gut besetzten Darsteller sorgen dafür, daß der Spaß beim Drehen auch in den Kinosaal übergeht. Einige Besetzungsideen, wie etwa Christiane Paul als steife FBI-Chefin, wirken daneben gegriffen. (3,5 Sterne/lt/19.3.10)

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