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Mary and Max
Mary & Max - oder schrumpfen Schafe wenn es regnet?
Kinostart: 26.8.2010
ausgewählte Kritik
Interkontinentale Freundschaft. Mary Daisy Dinkle ist acht Jahre und drei Monate alt und lebt in Australien mit ihrer stets trinkenden Mutter und ihrem abwesenden Vater. Max Jerry Horowitz ist ein älterer Herr aus New York, der am Asperger-Syndrom leidet und sich selten aus dem Schutze seiner vier Wände begibt. Der Mann und das Mädchen haben etwas gemeinsam: sie sind einsam und wünschen sich nichts lieber als einen Freund. In einem Telefonbuch entdeckt Mary Max und schreibt ihm einen Brief. So entwickelt sich eine viele Jahre dauernde Brieffreundschaft über die Kontinente hinweg, die beiden hilft, mit den Schicksalsschlägen des Alltags zurecht zu kommen.
  Ganz für sich alleine knetet und animiert der Australier Adam Elliot seine Welten, die er mit skurrilen Figuren bevölkert und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor anreichert. Mit lakonischem Wortwitz schafft er Geschichten für Erwachsene, die mit ihrer angenehm unperfekten Animation weit von den computeranimierten Hochglanzprodukten der Pixarschmiede entfernt sind, mit ihnen jedoch die warmherzige Menschlichkeit teilt. Sein Erstling „Harvie Krumpet“ brachte ihm bereits den Kurzfilmoscar ein. Sein erster Langfilm „Mary und Max“ lief zunächst unter viel Applaus auf der Berlinale und konnte den Kristallbären mit über den großen Teich nehmen. Ein absoluter Glücksfall für uns, denn so schafft es das liebenswerte, ungleiche Duo nun auch in unsere Kinos. Ein hinreißendes Märchen für die Großen, das von seinen unzähligen charmanten Details und den herrlich verrückten Figuren lebt. (4,75 Sterne/lt/24.9.10)

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