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Vengeance
ausgewählte Kritik
Vater als Rächer. Ein klasse Krimi aus der Welt der kriminellen Banden. Der Grund für die im Titel verheißene Rache ist der Auftakt: ein Schocker, der später noch durch neue Aspekte erweitert wird. Der Altrocker Johnny Hallyday in der Hauptrolle adelt den Film und hebt ihn aus der Masse heraus. In beeindruckenden Bildern - nicht nur in den Film-Noir-Anlehnungen - wird ein tolles Gangsterpanorama transportiert: z.B. die schlachtähnliche Aufstellung hinter großen recycelten Papierwürfeln fast wie in der klassischer Kriegführung der Antike. Und auch die wortlosen, ruhigen Szenen tragen ebenfalls zu erhöhter Spannung bei, weil man aus der Stille heraus einen weiterführenden Dialog erwartet. Die vereinten Schießübungen dagegen sollen mit ihrer unaufdringlichen Komik etwas auflockern. Auch der gedankliche Hintergrund spricht für den Film: ’ohne Erinnerung kann es keine Rache geben’. So droht das Unternehmen fast zu scheitern, wenn da nicht am Ende noch eine faustdicke Überraschung auf uns warten würde. Der unterlegte Soundtrack passt immer zur Handlung: mal durch wiederholende kurze Riffe als Spannungssteigerung, mal durch klangvolle Harmonien, die sich lediglich schmückend ausbreiten. (ZM/9.1.11)

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