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Svet-Ake
Der Dieb des Lichts
Kinostart: 14.4.2011
ausgewählte Kritik
Licht zum Leben. In der Provinz in den Weiten Kirgisistans kämpfen die Handvoll Einwohner gegen die Widrigkeiten der Umstände an. Man hat gelernt, mit der Armut zu leben und das Beste aus der Situation zu machen. Der örtliche Elektriker Svet-Ake hadert derweil mit dem Schicksal, das ihm keinen Sohn beschert und träumt von einer goldenen Zukunft. Er denkt sich nichts dabei, wenn er den Alten und Mittellosen Strom von der Hochspannungsleitung abzapft. Bei allen ist er deshalb als „Herr Licht“ bekannt und angesehen. Dies wird ihm jedoch zum Verhängnis, als ein Regierungsvertreter auf sein Vorgehen aufmerksam wird.
  Das ändert auch den leichten Ton dieses kleinen Films vom anderen Ende der Welt schlagartig. Setzt Regisseur Aktan Arym Kubat anfangs darauf, den Alltag der Menschen als Opfer der Umstände zu beschreiben und ein Gefühl für ihr Leben zu entwickeln, wendet er das Schicksal seines Protagonisten in der zweiten Hälfte zum Schlechten. Die Handlungen und Motive bleiben dabei für den westlichen Zuschauer undurchdringlich und fremd. Dennoch kann man die Wut des Autors und Regisseurs Aktan Ayrm Kubat, der auch die Hauptrolle übernahm, förmlich spüren und seine Kritik an der chinesischen Regierung ist unverhohlen. (3 Sterne/lt/20.4.11)

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