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Tom Horn
Ich, Tom Horn
ausgewählte Kritik
Kampf den Viehdieben. Hier hat William Wiard einem Helden des alten Wilden Westens ein Denkmal gesetzt. Anfangs ist es ein echter Cowboy-Film. Als die Boys noch hauptsächlich Kühe hüteten. Und da gab es natürlich auch Viehdiebe und solche wie Tom Horn (1860 - 1903), die das zu verhindern suchten. Dargestellt von Steve McQueen jagt er ihnen hinterher und bringt viele zur Stecke. Zu der Zeit war Viehdiebstahl genauso schwerwiegend wie Mord. Falsche Anschuldigungen bringen Horn ins Gefängnis und weil er sich nicht verteidigt an den Galgen.
  Im zweiten Teil ist der Cowboy völlig unwichtig. Jetzt steht die Glaubwürdigkeit im Mittelpunkt und es geht um grenzenlose Freiheit oder Gesetzestreue. Der Fortschritt, hier symbolisch dargestellt durch einen wassergetriebenen Galgen, überrollt die Menschlichkeit. Horn spürt, dass seine Zeit vorbei ist. Er hat sich selbst aufgegeben und wird gefesselt zur Hinrichtung geführt.
  Als schmückendes Beiwerk strahlt Linda Evans in die Kamera. Sie hat mit der Handlung eigentlich nichts zu tun. Gute Kameraarbeit und technisch brillante Bilder bieten eine gradlinige Handlung, die mäßig fesselnd ist. Vielleicht etwas nur für Steve McQueen-Fans. (2,5 Sterne/ZM/14.12.11)

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