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Filme > 2012 > The Artist > Kritiken
The Artist
Kinostart: 26.1.2012
ausgewählte Kritik
Vom Stumm- zum Tonfilm. Regisseur Hazanavicius ist ein großartiger Film gelungen, der durchaus oscarwürdig ist. Und das gleich aus mehreren Gründen.
  Zunächst ist dieser s/w Stummfilm eine Hommage an die graue Vorzeit als die Bilder laufen lernten, aber noch nicht sprechen konnten. Es geht wirklich ohne Dialoge! Als der Ton vorübergehend auftaucht, hat das einen speziellen Effekt auf unsere Hörgewohnheiten.
  Dann wird der Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm nicht nur mit technischer Raffinesse gestaltet, sondern so verinnerlicht dargeboten, dass man abwechselnd lachen und staunen muss. Der Höhepunkt ist am Ende der Zusammenschnitt von Autounfall und Selbstmordversuch “Päng!“ Aber auch die menschliche Komponente wird hierbei bedacht. Wir erleben die Kurzlebigkeit von Leinwandruhm. Und hier packt einen der Film emotional mit der vollen Wucht der wortlosen nur auf Augen und Ohren konzentrierten Handlung.
  Schließlich gehört auch eine Liebesgeschichte dazu, die Jean Dujardin und Bérénice Bejo mit viel Witz und Charme rüberbringen. Auch hierbei schwingen Emotionen mit.
  Diese gelungene Mischung aus Jokes und Gags (hierher gehört sicherlich ein Ehrenpreis für Uggi den Jack Russell Terrier) neben einem Hauch von Wehmut und Abschied. Das Ende einer Ära eben. Und dann der geniale Schluss: der alternde Star des Stummfilms, der ja keinen Stimme hat, kann nur eins: tanzen, wie Fred Astaire und Ginger Rogers… (4,5 Sterne/ZM/12.2.12)

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