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Filme > 2004 > Terminal > Kritiken
The Terminal
Terminal
Kinostart: 7.10.2004
ausgewählte Kritik
Viktor aus Krakozhien. Die Geschichte von Viktor, einem plötzlich staatenlos gewordenen Ausländers aus Krakozhien (Tom Hanks) ist so oder so ähnlich wirklich passiert. Es ist eine echte Dramödie. Tragisch weil realistisch und voller recht abstruser Situationskomik und Wortwitz. Es entwickelt sich ein Machtkampf zwischen ihm und dem Sicherheitschef des Flughafens (Stanley Tucci). Natürlich fragt man sich nicht, ‘ob‘ er die USA wirklich wird betreten dürfen, sondern nur ‘wann‘ und ‘wie‘. Dabei kann man Viktors spitzbübische Anpassungsfähigkeit und seinen einfältigen Charme genießen. Tom Hanks ist einfach umwerfend ahnungslos und das ist wohl neben seiner Beharrlichkeit ein Schlüssel zu Viktors Erfolg. Seine Sprachbarriere und das Flughafenpersonal sind erfreuliche Unterstützer dabei. Da wird z.B. schon mal gesprächsweise ‘Cher‘ mit ‘Schere‘ verwechselt, während der Flughafen allmählich zu Viktors Wohn- und Schlafzimmer wird.
  Der Grund für Viktors Einreiseversuch ist fantasievoll konstruiert, die angedeutete Lovestory mit Catherine Zeta-Jones allerdings arg schmalzig. Gegen Ende überdreht Spielberg das Script. Durch eine angetäuschte Erpressung und den Doch-Nicht-Doch-Effekt wird die Handlung etwas unübersichtlich und gleichzeitig aber auch spannender. Die Antwort auf die letzte Frage des Taxifahrers lässt uns mit einem wissend-verschmitzten ‘Ah ja! ‘zurück. Den Film kann die ganze Familie genießen. (2,5 Sterne/ZM/29.4.12)

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