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Filme > 2012 > Tomboy > Kritiken
Tomboy
Kinostart: 3.5.2012
ausgewählte Kritik
Rollenwechsel. Preisgekrönt und charmant: die Französin Céline Sciamma („Water Lillies“) kickt das geschlechterliche Rollenverständnis mit der Leichtigkeit eines Kindes über Bord.
  Der Gedanke ist reizvoll und die Gelegenheit günstig: als die 10jährige Laure mit ihren Eltern umzieht, gibt sie sich ihren neuen Freunden gegenüber als Michaël aus. Die unbedachte Lüge zieht weite Kreise. Ihre Eltern dürfen davon nichts erfahren und wie würde ihre Freundin Jeanne reagieren, wenn sie die Wahrheit erführe? Auf der Berlinale 2011 mit dem Teddy ausgezeichnet stellt „Tomboy“ einige interessante Fragen über Identität und Geschlechterrollen und macht sie auch für Kinder zugänglich. Unaufdringlich begleitet die Kamera Laure und schafft es wirklich, die Welt ein Stück aus ihren Augen zu sehen. Dazu zählen der Spaß beim Fußballspielen und die Freiheiten des Jungssein ebenso wie die doofen Erwachsenen, deren Reaktionen bisweilen lächerlich anmuten. (lt/2.5.12)

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