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Filme > New Town Killers > Kritiken
New Town Killers
ausgewählte Kritik
Mörderische Hetzjagd. Die Idee, die hinter diesem Film steckt, mag fiktiv sein, ist aber durchaus realistisch denkbar. Der sadistische Banker Alastair Raskolnikov (sic!) (Dougray Scott) spielt Katz-und Maus auf Leben und Tod mit dem mittellosen Sean (James Anthony Pearson). Der soll angeblich £12.000 bekommen, wenn er überlebt. Eine spannende Hetzjagd durch die Nacht beginnt. Es gibt Fassadenklettereien, Sprünge von Dach zu Dach, lebhafter Verkehr auf der Toilette, alles mit einem tollen Soundtrack unterlegt.
  Bereits die Ausgangssituation von Sean und seiner Schwester Alice (Liz White) ist logisch überzeugend, die Abwärtsspirale zwangsläufig. Im Verlauf des Films wird Sean vom Gejagten zum Rächer, die Straße zur Arena.
  Und dann gibt es noch drei Überraschungen, die zur Steigerung der Spannung beitragen: erstens wird Alastairs mörderisches Motiv entzaubert (‘Ich hab’s getan, weil ich’s konnte.‘), zweitens arbeiten die beiden ‘Jäger‘ nicht mehr zusammen und dann schlägt Sean den bösen Banker in seinem eigenen Haus genau mit der Waffe, mit der eigentlich Banker umgehen: dem Computer.
  Das ist alles sehr effektvoll in Szene gesetzt und gut durchgestylt, wobei die Actionreihe von brutal bis sozial reicht. ‘New Town‘ ist übrigens die Gegend in die die ärmeren Leute oft gegen ihren Willen umgezogen werden (Plattenbau), die aus der City verdrängt werden. (3,5 Sterne/ZM/7.11.12)

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