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Oz - The Great And The Powerful
Die fantastische Welt von Oz
Kinostart: 7.3.2013
ausgewählte Kritik
Budenzauber. Der „Zauberer von Oz“ von Lyman „L.“ Frank Baum ist vielleicht das erste große Fantasy-Franchise der Literaturgeschichte. In seinen 57 Lebensjahren schrieb Baum dreizehn Fortsetzungen – reichlich Stoff für Filme. Das erkannte die Traumfabrik früh und so erschien bereits 1910 die erste Adaption auf Zelluloid. Der Zauberer, Dorothy und ihre Gang befruchteten seither die Phantasie der Filmemacher und ihr aktuelles Update ist bereits die vierzigste Fassung des Stoffs.
  Da mussten sich Regisseur Sam Raimi (von dessen Handschrift wenig blieb) und seine Autoren schon etwas einfallen lassen, um ein Remake zu rechtfertigen. Zum einen gibt es mit dem neuen 3D-Verfahren zumindest ein technisches Instrument, auf dem die Bildersinfonie neu arrangiert werden konnte. Storytechnisch entschied man sich, die Vorgeschichte der bekannten Mär zu erzählen. Die Ankunft des überheblichen Taschentricksers Oscar „Oz“ Diggs im magischen Land jenseits des Sturms hat einige Parallelen zur klassischen Handlung zu bieten und Raimi verknüpft sie visuell geschickt mit der wohl bekanntesten Adaption von 1939. So beginnt auch Oscars Reise im schwarzweißen Kansas und beim Betreten des Königreichs Oz weitet sich die Leinwand und färbt sich bunt – etwas zu bunt und die Kariesgefahr ist generell gegeben. Aber James Franco spielt den Schwätzer mit bekannter Lässigkeit und die Nebenrollen sind u.a. mit Michelle Williams und Rachel Weisz attraktiv besetzt. So folgt man den Gefährten durchaus gerne auf der Yellow Brick Road zum unvermeidlichen Happy End. (3,5 Sterne/lt/11.3.13)

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